Reisenummer 76528
Trekkingreise entlang wenig begangener Pfade des Salkantay nach Machu Picchu und auf dem Condoriri Trek durch die KönigskordillereWie die Inka-Stätte Machu Picchu selbst, war auch der Weg zu ihr – versteckt vom wilden Bergwald – lange ein Geheimnis. Von Cusco aus führten bereits zu Inka-Zeiten zahlreiche Pfade durch ganz Peru und in die heutigen Nachbarstaaten Bolivien, Ecuador und Chile. Wir folgen einem neu aufgelegten, wenig begangenen Pfad durch das private Schutzgebiet der Misquiyaco Gemeinde in das heilige Tal. Wir genießen die Ruhe und Einsamkeit abseits der bekannten Wege und lassen unseren Blick von der Süd- und Ostseite auf den Salkantay schweifen und mit etwas Glück erblicken wir auch den Mount Victoria. Sprung über die Grenze: Was uns in Bolivien erwartet ist nicht minder spektakulär. Wir wandern über die Isla del Sol – der geheimnisvollen Sonneninsel im Titicaca-See – tauchen in die Mystik dieses speziellen Ortes ein und lassen von der Ecolodge La Estancia den Blick über das Blau des Sees schweifen. Von den sanften Hügelketten am Ufer des Sees geht es mit aufgefüllten Kraftreserven hinauf zu den Eisriesen – die Königskordillere wartet auf uns. Wir trekken hinein in die bezaubernde Bergwelt mit ihren glitzernden Seen und aussichtsreichen Pässen. Auf dem Cerro Negro liegen uns das Altiplano und der Titicaca-See zu Füßen. Auf der einen Seite thront die spektakuläre Spitze des Condoriri, auf der anderen der Sechstausender Huayna Potosi. Wer möchte, bucht eine Verlängerung und setzt der Reise mit der Besteigung des Huayna Potosi noch das i-Tüpfelchen auf.
Flug nach Lima mit Ankunft am nächsten Tag.
Ankunft in Lima. Unsere Reiseleitung begrüßt uns am Flughafen. Anschließend lernen wir die Hauptstadt Perus bei einer Stadtrundfahrt kennen. In der historischen Innenstadt befinden sich die Plaza de Armas, die Kathedrale und die Verwaltungsgebäude. Kirchen im Barock- und Renaissancestil und Paläste mit reich verzierten Balkonen verleihen der Stadt ihren besonderen Charme. Der restliche Nachmittag steht uns zur freien Verfügung und wir können uns von der Anreise erholen oder noch etwas durch Lima schlendern.
Am Vormittag steht uns nochmals Zeit in Lima zur Verfügung, bevor wir nachmittags nach Cusco fliegen. In Cusco fasziniert das Nebeneinander zweier Kulturen. Einst ließen die Inka-Herrscher hier Tempel sowie zahlreiche Paläste für ihre Familien errichten. Nach der Eroberung prägten die Spanier das Bild der Stadt. Wir checken in unserem Hotel ein und beziehen unsere Zimmer für die nächsten drei Nächte.
Vormittags besichtigen wir die ehemalige Inka-Hauptstadt Cuzco und widmen uns auch der näheren Umgebung der Stadt. Nach einer kleinen City-Tour besuchen wir die Tempelanlage Tambomachay mit ihrer kunstvoll gefassten Quelle und die Inka-Festung Puka Pukara. Auch der Kultort Kenko, ein der Erdgöttin Pachamama geweihtes Heiligtum, an dem die Inka-Priester viele Opferrituale durchgeführt haben, sowie die monumentalen Inka-Mauern der Kultstätte Sacsayhuaman steht auf unserem heutigen Programm. Einst waren drei Zyklopenmauern von Sacsayhuaman rund um den Hügel angelegt, die äußere erreichte eine Länge von 3 km. Dabei wurden bis zu 150 Tonnen schwere Felsblöcke so genau aneinandergefügt, dass kaum eine Messerklinge dazwischen passte. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie die Inka diese Steine transportierten und aufeinanderschichteten. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Es lohnt sich über die reizvollen Plätze und Märkte der Altstadt zu schlendern.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Pisac zum großen Markt der indigenen Bevölkerung. Hier wird viel Kunsthandwerk, Obst und Gemüse angeboten. Wir besuchen auch die legendären Inka-Terrassen von Pisac, die über dem Dorf thronen und wandern anschließend zurück ins Dorf. Nach dem Mittagessen fahren wir durch das heilige Tal in westlicher Richtung, entlang verschiedenen Ortschaften, bis wir das "lebende" Inka-Dorf Ollantaytambo erreichen und die Inka-Festung besuchen. Anschließend fahren wir zurück in unser Hotel nach Cusco.
Heute beginnt unser Trekking im privaten Naturschutzgebiet der Misquiyaco Gemeinde. Wir brechen früh morgens in Cusco auf und fahren in Richtung Limatambo. Auf unserer Fahrt können wir bei guter Sicht schon die ersten Blicke auf den Salkantay und Humantay genießen. Wir überqueren den Tika Tika Pass und das Anta Plateau, bis wir schließlich im Dorf der Misquiayo ankommen - unserem Ausgangspunkt für das Trekking. Wir wandern bergauf bis wir schließlich unser Camp erreichen. Der Weg führt uns zu Beginn durch den Meso-Andean Relict Wald, einer seltenen Form des Nebelwaldes, welcher nur in 0,02 % des Landes existiert. Er beheimatet mehrere einheimische, zum Teil durch das Gesetzt geschützte Tiere. Mit zunehmender Höhe beobachten wir den Wechsel des uns umgebenden Ökosystems, wir überqueren die Baumgrenze und wandern über Graslandschaft zu unserem heutigen Camp. Bei klarer Sicht genießen wir von dort den Blick nach unten in das Sacred Valley - das heilige Tal. Schlafhöhe: ca. 4.190 m
Unsere heutige Tagesetappe beginnt mit einem steil ansteigenden Stück bis wir den ersten Pass bei Tambomchay erreichen. Von hier aus sehen wir mit etwas Glück Kondore über unseren Köpfen kreisen. Es folgt ein weiteres Stück bergauf, bis wir uns bei unserer Mittagspause etwas ausruhen können. Bei guter Sicht genießen wir den Blick auf den Salkantay und Humatay. Wir wandern weiter in Richtung Cruzjasa Pass, von wo wir unsere Blicke auf die Südseite des Palcay und des Salkantay, sowie in das Pampacahuana Tal schweifen lassen. Wir begegnen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vielen anderen Wanderern und haben somit die Möglichkeit, in die Ruhe und Einsamkeit dieser Region einzutauchen. Unsere letzte Etappe für den heutigen Tag führt uns bergab zu unserem Camp Pampacahuana, von wo wir mit etwas Glück den Sonnenuntergang bestaunen können. Schlafhöhe: ca. 4.010 m
Nach dem Frühstück führt uns unser Weg bergab entlang eines alten Kanals der Inca zur Inkastätte Paucarcancha ankommen. Wir besichtigen die Ruinen und genießen die Ruhe, die von diesem Ort ausgestrahlt wird. Da diese Stätte nicht sehr bekannt ist, kann es sein, dass wir die einzigen Besuchenden sein werden. Nach unserer Pause setzen wir unsere heutige Etappe fort zu den Inkaruinen von Patallacta. Auf dem Weg dorthin werden wir ein Stück entlang des bekannten Inkatrails wandern. Nach der Besichtigung der Ruinen bauen wir unsere Zelte in der Nähe der kleinen Gemeinde von Chamana auf. Wer möchte, kann sich dort bei einer warmen Dusche von den letzten Tagen erholen. Schlafhöhe: 2.590 m
Nach einem Guten-Morgen Tee starten wir in den frühen Morgenstunden unsere Wanderung zur wenig besuchten Inkaruine Huayna Q'ente. Dort warten erstaunliche Inca-Terrassen und eine beeindruckende Landschaft auf uns. Zurück im Camp wartet das Frühstück auf uns. Unser weiterer Weg führt uns auf den Spuren von Hiram Bingham entlang des Vilcanota-Flusses vorbei an weiteren archäologischen Stätten bis nach Piscacucho, dem Start des Inkatrails. Dort angekommen wartet unser Transfer auf uns und bringt uns nach Ollantaytambo. Im Anschluss fahren wir mit dem Zug nach Aguas Calientes, von wo aus wir am nächsten Tag nach Machu Picchu aufbrechen werden. Zugfahrt: ca. 2 h
Am frühen Morgen fahren wir mit dem Bus über Serpentinen durch dichten Wald hinauf nach Machu Picchu. Den ganzen Vormittag besichtigen wir ausführlich und unter sachkundiger Führung die mysteriöse Urwaldstadt Machu Picchu. Die UNESCO hat die Ruinenanlage 1983 zum Kultur- und Naturerbe der Menschheit ernannt. Der Anblick auf die inmitten einer wilden Gebirgslandschaft liegenden Ruinen ist überwältigend. Lange nach dem Einfall der Spanier, erst im Jahre 1911, wurde Machu Picchu von Hiram Bingham entdeckt und freigelegt. Nachmittags bringt uns der Bus wieder nach Aguas Calientes. Von hier aus fahren wir mit dem Zug nach Ollantaytambo und von dort mit dem weiter nach Cusco.Busfahrt: ca. 30 Min. pro WegZugfahrt: ca. 2 h
Heute brechen wir auf zu unserem nächsten Ziel, dem sagenumwobenen Titicaca-See. Er ist mit seiner Höhenlage auf 3.800 m der höchstgelegene schiffbare See der Welt und der größte See Südamerikas. Über die weite andine Landschaft des Altiplanos fahren wir nach Puno. Wir nutzen dazu einen der hochwertigen, komfortablen, öffentlichen Touristenbusse. Auf dem Weg legen wir verschiedene Stopps ein, um weitere wichtige Stätten der Inka kennenzulernen. Abends erreichen wir Puno, die größte Stadt direkt am Titicaca-See gelegen. Willkommen am "Andenmeer"!
Wir nehmen Abschied von Peru und freuen uns auf die gewaltigen Naturschönheiten die Bolivien zu bieten hat. Entlang der Westseite des Titicaca-Sees fahren wir vorbei an den Städten Chucuito, Juli und Pomata, um schließlich bei Kasani die Grenze nach Bolivien zu überqueren. Kurz darauf erreichen wir den idyllisch am See gelegenen Wallfahrtsort Copacabana. Mit dem Boot setzen wir dann in einer Stunde auf die Sonneninsel über. Von der Anlegestelle (3.800 m) aus wandern wir ca. 45 Minuten bergauf bis zu unserer nachhaltig geführten Ecolodge (4.000 m). Oben angekommen genießen wir die Ruhe und Mystik, die uns dieses wunderschöne Fleckchen Erde zu bieten hat.
Am Vormittag fahren wir mit dem Boot zur wohl bedeutendsten Inka-Ruine der Insel: La Chincana. Unsere Reiseleitung erklärt uns den Komplex und mit etwas Fantasie können wir uns vorstellen, wie hier, der Schöpfungslegende nach, der erste Inka Manco Capac und seine Schwester-Gattin Mama Ocllo vom Sonnengott zur Erde geschickt wurden, um eine Stadt für die Inka zu finden und zu gründen. Wir wandern durch die herrliche Landschaft, bis wir den "Heiligen Stein" erreichen. Von hier aus sind es weitere drei Stunden, bis wir wieder an der Lodge ankommen, wo bereits ein für diese Region typisches "Huatia" (Erdofen-Essen) auf uns wartet. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Am besten lassen wir einfach die Seele baumeln und genießen die besondere Stimmung der Insel.
Nach dem Frühstück statten wir dem Dorf Yumani einen Besuch ab und wandern hinunter zur Bucht, von wo aus wir per Boot in ca. einer Stunde zurück nach Copacabana gelangen. Hier besichtigen wir die Basilika von Copacabana. Diese beherbergt in einer kleinen Kapelle die Skulptur der berühmten Virgen Morena (dunklen Jungfrau). Danach fahren wir nach Llamas (4.300 m) und weiter zum Tuni-See, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings in der Königskordillere. Gepäck, das wir während des Trekkings nicht benötigen, geben wir unserem Fahrer mit nach La Paz. Nachdem die Tragtiere beladen sind, starten wir zur ersten Etappe. Es geht relativ eben am Stausee vorbei, dann verläuft der Weg hinauf zur Laguna Chiarkhota. Hier auf 4.650 m Höhe schlagen wir für zwei Nächte unser Zeltlager am Ufer der Lagune auf. Eindrucksvoll sind die zahlreichen Gletscherberge, die spaltenreich und deshalb nur schwer zu bezwingen sind.
Heute besteigen wir den 5.348 m hohen Cerro Negro, der auch unter dem Namen Pico Austria bekannt ist. Dieser Berg ist im Gegensatz zu den meisten der umliegenden Gipfel nicht vergletschert. Bei klarem Wetter bietet sich ein spektakulärer Panoramablick auf die gesamte Cordillera Real und hinab ins Altiplano mit dem strahlend blauen Titicaca-See. Zunächst wandern wir auf einem steilen Pfad mit losem Gestein und evtl. über Altschnee bis zu einem ersten Gipfel auf circa 5.100 m. Schon von hier aus hat man eine großartige Sicht auf die umliegenden Berge. Es geht weiter bergauf, bis wir schließlich den Gipfel des Cerro Negro erreichen. Wer den Gipfel nicht besteigen möchte, kann einen Wanderausflug vom Lager aus entlang der blauen Lagunen und bis in die Nähe der Gletscherregion unternehmen.
Unsere Tagesetappe hält heute zwei anstrengende Pässe für uns bereit. Haben wir den ersten auf ca. 4.950 m erreicht, steigen wir zunächst auf ca. 4.630 m ab – und anschließend zum zweiten wieder auf ungefähr 4.800 m auf. Die heutige Trekkingetappe ist sicherlich die anspruchsvollste und anstrengendste. Durch ein wildes, einsames Tal gelangen wir zur türkis schimmernden Laguna Lliviñosa (ca. 4.250 m) und kommen dem eindrucksvollen Gipfel des Sechstausenders Huayna Potosi immer näher. Die vielen Höhenmeter im Abstieg verteilen sich auf mehrere, nur selten etwas steilere Passagen. Schließlich erreichen wir unseren Lagerplatz im Tal von Ancohuma (ca. 3.850 m).
Von unserem Lagerplatz wandern wir bis zur Ortschaft Chacapampa, wo unser Trekking in der Cordillera Real endet. Wir verabschieden uns von unserer Trekkingmannschaft und unseren tierischen Begleitern, unsere Fahrzeuge warten bereits. In vielen steilen Kehren windet sich die Schotterstraße bergauf bis zum Zongo-Pass auf 4.700 m. Unser Fahrer bringt uns zu unserem Hotel in La Paz. Die höchstgelegene Großstadt der Erde liegt in einem tiefen Talkessel auf circa 3.700 m, aber das Häusermeer zieht sich von 3.100 m bis auf 4.000 m Höhe hinauf. Im Südosten thront in der Ferne der 6.460 m hohe, schneebedeckte Hausberg Illimani. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung. Es empfiehlt sich eine fakultative Stadtbesichtigung mit einem "lustra bota" (auf Deutsch: Schuhputzer). Eine solche Städtetour vermittelt besondere Eindrücke dieser einzigartigen Stadt. Mit einer der vielen Telefericos (Seilbahnen) bewegen wir uns durch die pulsierende Stadt und besuchen verschiedenen Märkte, der exotischste vermutlich der berühmte Hexenmarkt der Stadt.
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Ankunft in Frankfurt.
Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Cusco bis Kasani und ab Kasani bis La Paz
Linienflug mit LATAM (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
Inlandsflug mit LATAM Airlines ab Lima nach Cusco
Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 270 €)
Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
Übernachtung 8 x in Mittelklassehotels, 2 x auf einer Lodge, 6 x im Zelt
17 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 8 x Abendessen
Gepäcktransport
Koch- und Begleitmannschaft
Eintrittsgebühren lt. Programm
Reisekrankenschutz
Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 200 €)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
zusätzliche Flughafengebühr für internationale Verbindungen (ca. 12 USD bezahlbar vor Ort)
Wichtiger Buchungshinweis zu Machu Picchu: Bitte beachten Sie, dass die Besucherzahl für Machu Picchu vom peruanischen Kulturinstitut beschränkt wird und der Erwerb der Eintrittskarten zudem personalisiert ist. Der Zutritt erfolgt ausschließlich über festgelegte Besuchsrouten; die Tickets sind routengebunden. Der Besuch von Machu Picchu ist aus diesem Grund nur im Rahmen der verfügbaren Eintrittskontingente möglich. Die ausgewählte Route richtet sich nach der Verfügbarkeit zum Buchungszeitpunkt der Permits. Wir raten Ihnen daher zu einer frühzeitigen Anmeldung, um mit größtmöglicher Sicherheit ein Permit für Machu Picchu zu bekommen. Bitte teilen Sie uns deshalb Ihre personenbezogenen Daten so früh wie möglich mit. Diese sind: Name, Geburtsdatum, Nationalität, Nummer des Reisepasses, mit dem auch die Einreise erfolgt, Ausstellungsdatum, Ausstellungsort und Gültigkeitsdauer.
Profil
Der Fokus dieser Reise liegt auf den zwei Trekkings: In Peru wandern wir auf wenig begangenen Pfaden mit Blick auf den Salkantay durch das heilige Tal und unterstützen dabei die Gemeinde der Misquiyaco und das private Naturschutzgebiet, durch welches der Trek verläuft. In Bolivien liegt der Fokus auf dem Condiriri Trek – einem der schönsten Trekkingpfade des Landes. Als Ergänzung dazu lernen wir Cusco kennen und entspannen auf der Isla del Sol im Titicaca-See.
Wanderanspruch
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 9 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen. Die Besteigung des Cerro Negro/Pico Austria stellt bei guten Verhältnissen keine technischen Herausforderungen und erfordert inklusive Abstieg ca. 6 - 7 Stunden Gehzeit. Die Besteigung kann auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
Fakultative Besteigung des Huayna Potosi (6.088 m, Schwierigkeit V):
Die Besteigung ist nur für geübte und erfahrene Hochtourengeher zu empfehlen. Unbedingte Voraussetzung ist, dass das Bergsteigen in selbständigen Seilschaften und das sichere Gehen mit Steigeisen in unterschiedlich steilem Gelände beherrscht wird. Eistechnik bis 50 Grad ist erforderlich, da mit Blankeis, dem Einsatz des Kurzpickels und kurzen Eiskletterpassagen gerechnet werden muss. Das persönliche Gepäck wird selbst getragen; die Gemeinschaftsausrüstung (sowie Schlafsäcke, Isomatte, Hochtourenausrüstung) übernehmen einheimische Träger bis zum Hochlager/zur 1. Hütte. Nach der Regenzeit in Bolivien (Beginn Dezember, Ende ca. April) ist der Gipfel des Huayna Potosi von Schnee bedeckt, der im Laufe der folgenden Monate abschmilzt. Mit dem darunter hervorkommenden Blankeis wird die Besteigung des Gipfels gegen Ende der Saison im Oktober schwieriger. Zwei Teilnehmer gehen in einer Seilschaft mit einem Bergführer. Das bedeutet, dass wir umkehren müssen, falls unser Partner in der Seilschaft die Besteigung abbrechen muss. Sie haben die Möglichkeit, einen privaten Bergführer zu buchen, der mit Ihnen allein eine eigene Seilschaft bildet.
Die im Programm angegebenen Höhenmeter gelten lediglich als grobe Richtlinie.
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juni, Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht dann am klarsten ist (tagsüber strahlend blauer Himmel) und am wenigsten bis gar nicht mit Niederschlag zu rechnen ist. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es an sonnigen Tagen über 20 Grad warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland teilweise bis auf minus 15 °C ab. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen. In den Monaten davor und danach sind die Temperaturen gemäßigter und es sind weniger Reisende unterwegs, was von Vorteil sein kann. Im April und Mai ist bereits Erntezeit, im Oktober beginnt schon der Frühling. Auch im Mai, September und Oktober/November herrscht im peruanischen Hochland noch Trockenzeit, d. h. es ist mit geringem Niederschlag zu rechnen.
Das bolivianische Hochland ist umgeben von der West- und der Ostkordillere. Im Südwesten der Hochebene weisen die Temperaturen übers Jahr gesehen geringe Schwankungen auf, dagegen sind starke Differenzen zwischen Tag und Nacht zu erwarten. So sind im Juni, Juli, August Tagestemperaturen um 19/20 °C bis knapp über 0 °C möglich. Nachtfrost tritt sehr häufig auf. In den höheren Bergregionen und auch im Südwesten des Landes, in der Salzwüste, kann es tagsüber angenehm warm (ca. 18 °C) und nachts empfindlich kalt werden: Minusgrade bis zu -15 °C/-20 °C sind nachts keine Seltenheit. Die Nächte dauern über das ganze Jahr hinweg relativ konstant 11 Stunden. Auch in den Monaten Mai und September, Oktober ist der Himmel meist klar und wolkenlos, und es gibt kaum Niederschlag. Der April hat den großen Vorteil, dass es recht warm ist und dass die Touristenmassen noch nicht vor Ort sind. Die Regenzeit ist im April eigentlich zu Ende, ab und zu kann es ein paar Niederschläge geben.
Transport
Die teilweise langen Fahrstrecken erfordern Durchhaltevermögen, da die Straßen oft in schlechtem Zustand sind. Alle Fahretappen werden durch regelmäßige Pausen unterbrochen.
Teamwork
Teamgeist, Flexibilität und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.
Bei Interesse können wir Ihnen außerdem das Hypoxicum in München empfehlen. Das Institut für Höhentraining bietet neben einem Höhenverträglichkeitstest die Möglichkeit, sich mittels individueller Trainingspläne auf einen Aufenthalt in großer Höhe vorzubereiten.
Kontakt: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9, 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
In den Städten übernachten wir in Mittelklassehotels. Auf der Sonneninsel sind wir in Cottages der Ecolodge La Estancia untergebracht. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während der Trekkings übernachten wir in 2-Personen-Zelten. Isomatten werden gestellt, Schlafsäcke können vor Ort gegen Gebühr (ca. 11 US-$ pro Tag) geliehen werden. Der Einzelzimmerzuschlag versteht sich inkl. Einzelzeltzuschlag. Zusätzlich werden in den Camps ein Küchenzelt, ein Messezelt und ein Toilettenzelt aufgestellt (bei einer Kleingruppe werden Küchen- und Messezelt in einem Zelt vereint). Auf dem Condoriri Trek steht auf den Campingplätzen eine Hütte zum Aufenthalt während der Mahlzeiten zur Verfügung. Grundsätzlich wird der Standort der Camps immer so gewählt, dass fließendes Wasser an einem Wasserlauf oder durch Nähe zu einer Siedlung zur Verfügung steht. Morgens und nach Erreichen des Tagesziels wird als Waschgelegenheit eine Schüssel mit warmem Wasser gereicht.
Bei dieser Reise ist Frühstück inkludiert, während der Trekkings Vollpension. Während der Trekkings werden wir von unserer Begleitmannschaft mit lokalen Produkten und einheimischen Gerichten versorgt. In den Städten essen wir in der Unterkunft oder kehren in einem Restaurant ein. Bitte trinken Sie Leitungswasser nur gefiltert oder abgekocht.
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Für diese Reise empfehlen wir eine flexible, abschließbare Reisetasche oder einen Trekkingrucksack, ein Koffer ist nicht geeignet. In Peru erhalten Sie als Gepäckstück für das Trekking von Ihrer Reiseleitung einen Duffle Bag. Da das Gepäck während des Trekkings von Tragtieren transportiert wird, darf ein Gewicht von 10 kg nicht überschritten werden. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack. Zusätzlich empfehlen wir eine abschließbare Reisetasche, so können Sie alles, was Sie während der Trekkings nicht benötigen, in der Zwischenzeit deponieren (auf eigene Haftung).
Unterlagen
BahnticketBargeld, Kreditkarte, EC KarteFlugübersicht mit BuchungsnummerHauser-ReiseunterlagenImpfpassReisepass (mit Kopie)
Bekleidung
Daunenjacke (Füllgewicht ab 200 g)Mai - September: eher eine noch wärmere DaunenjackeFingerhandschuhe (warm)FreizeithoseFunktionsunterwäsche (lang)besonders für Juli und AugustHalstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz)HandtuchJacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv)Kurzarmhemden / -blusenLangarmhemden / -blusenMütze (warm)besonders für Juli und AugustPullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)vor allem zwischen Mai - September wird es v.a. morgens, abends, nachts sehr kaltSandalen / Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)SchlafbekleidungShorts / Bermudas / kurze HoseSockenSonnenbrilleSportschuheals FreizeitschuheTrekkinghoseTrekkingschuhe Kategorie B/CTrekkingsockenÜberhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)besonders für März und OktoberUnterwäsche
Technische Ausrüstung
Gletscherbrille mit seitlichen Augen- und Nasenschutzfür fakultative BesteigungKlettergurt (Sitzgurt)für fakultative BesteigungLange Bandschlingezusammengenäht 1,20m lang, für fakultative BesteigungLeichter Eispickelfür fakultative BesteigungNormalschraubkarabiner (2 x baugleich)für fakultative BesteigungPrusikschlingen (5-6mm, 2 x 2,8-3,0 Meter)für fakultative BesteigungRegenhülle für RucksackSchraubkarabiner (3 Stück)für fakultative BesteigungSteigeisen 12 Zacker - auf die Bergschuhe angepasst mit KipphebelbindungKipphebelbindung nicht unbedingt erforderlich; für fakultative BesteigungSteigeisenfeste Bergschuhefür fakultative BesteigungStirnlampeTages- und Wanderrucksack 25 lTeleskop-WanderstöckeTrekking- oder Bergrucksack 50 lfür fakultative Besteigung
Sonstige Ausrüstung
Brotzeitboxum Einwegverpackung zu vermeidenElektrolytgetränkeErsatzbrille (in stoßfestem Etui)Fotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.)Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)Innenschlafsack (z.B. aus Fleecematerial)KulturbeutelLippenbalsamMultifunktionsstecker (für landestypische Steckdosen)NähzeugOropaxPacksack (wasserdicht, für Dokumente)Packsack (wasserdicht, zur Übersicht im Reisegepäck)Plastik- oder Nylonbeutel für SchmutzwäscheSchlafsack (bis -15° im Komfortbereich)für die fakultative Besteigung ggfs. bis -20° im KomfortbereichSchreibzeugSonnencremeSonnenschutz für den KopfTasche klein (zusätzlich um Gepäck zu deponieren)Taschenmesserbei Flügen immer ins HauptgepäckTaschentücher, FeuchttücherToilettenpapier (im Rucksack für unterwegs)Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1,5 l)Wäscheleine und / oder Schnur für Reparaturen
Notfallausrüstung
Hand-DesinfektionsmittelMedikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!)Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.)
Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Peru: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/peru-node/perusicherheit/211938#content_0
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Bolivien: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/bolivien-node/boliviensicherheit/213428#content_0
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Peru: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/peru-node/perusicherheit/211938#content_4
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Bolivien: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/bolivien-node/boliviensicherheit/213428#content_4
| Peru, Bolivien – Legendäre Inka-Stätten & Cordillera Real | |||||
| 25.04.2026 - 13.05.2026Samstag, 25. April 2026 - Mittwoch, 13. Mai 2026 | 5635.00 EUR |
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| 25.04.2026 - 13.05.2026Samstag, 25. April 2026 - Mittwoch, 13. Mai 2026 | 6200.00 EUR |
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| 10.07.2026 - 28.07.2026Freitag, 10. Juli 2026 - Dienstag, 28. Juli 2026 | 6225.00 EUR |
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| 10.07.2026 - 28.07.2026Freitag, 10. Juli 2026 - Dienstag, 28. Juli 2026 | 6790.00 EUR |
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| 10.07.2026 - 28.07.2026Freitag, 10. Juli 2026 - Dienstag, 28. Juli 2026 | 6225.00 EUR |
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| 11.09.2026 - 29.09.2026Freitag, 11. September 2026 - Dienstag, 29. September 2026 | 5995.00 EUR |
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| 11.09.2026 - 29.09.2026Freitag, 11. September 2026 - Dienstag, 29. September 2026 | 6560.00 EUR |
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| 11.09.2026 - 29.09.2026Freitag, 11. September 2026 - Dienstag, 29. September 2026 | 5995.00 EUR |
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| 24.10.2026 - 11.11.2026Samstag, 24. Oktober 2026 - Mittwoch, 11. November 2026 | 5995.00 EUR |
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| 24.10.2026 - 11.11.2026Samstag, 24. Oktober 2026 - Mittwoch, 11. November 2026 | 6560.00 EUR |
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| 24.10.2026 - 11.11.2026Samstag, 24. Oktober 2026 - Mittwoch, 11. November 2026 | 5995.00 EUR |
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Reisebüro Klingsöhr - Kontakt
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