Marokko – Trekking im Atlasgebirge und der Sahara

Reisenummer 76315

Marokko – Trekking im Atlasgebirge und der Sahara

  • 4-tägiges Bergtrekking im Saghro-Gebirge (5 - 6 Std. täglich)
  • 3-tägiges Wüstentrekking im Stil einer Kamel-Karawane (5 - 6 Std. täglich)
  • Den Wechsel von Farben und Formen der Natur im Saghro-Gebirge erleben
  • Von den Sanddünen im Erg Chegaga den Sonnenuntergang genießen
  • Die Straße der 1.000 Kasbahs und Ait Benhaddou entdecken
  • Durch die verwinkelten Gassen der Medina von Marrakech schlendern
  • Mit einheimischen Begleitern das Saghro-Gebirge und die Sahara durchstreifen
  • Marokkos wilder Süden: durch Vulkan- und WüstenlandschaftenDie zerklüftete Vulkanlandschaft ist von bizarren, verwitterten Basalttürmen und monumentalen Tafelbergen durchzogen. Die Farbpalette reicht von ocker über rot und braun bis schwarz. Besonders in den Abend- und Morgenstunden sind die Farben und Formen ein stilles Spektakel der Natur. Wir durchwandern das Djebel-Saghro-Massiv zwischen Hohem Atlas und der Sahara auf den Pfaden der Ait Atta-Nomaden, die mit Ihren Schafen und Ziegen im Frühjahr aus der Sahara hier hinauf kommen. Wir durchstreifen kleine Lehmdörfer und grüne Bergoasen entlang der spärlichen Flussläufe. Wie an einer Perlenschnur reihen sich mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm an der Straße der tausend Kasbahs auf. Durch ausgedehnte Palmenhaine erreichen wir die Sahara und erleben die Anmut der Wüste bei einem Kamel-Trekking durch die Sanddünen. Sonnenauf- und -untergänge, die das Sandmeer in Orange- und Rottöne tauchen, sind hier unvergesslich. Abends duftet würziger Couscous aus der Trekkingküche und das Trinken des Pfefferminztees wird zu einem Ritual. Unsere Reise endet wo der Süden Marokkos anfängt: Die nördlichste Oasenstadt - Betörendes Marrakech. Marokkos unberührter Süden gibt uns eine leise Idee der endlosen Weite der Sahara und weckt ein unbändiges Freiheitsgefühl.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Anreise und Flug nach Ouarzazate

    Linienflug von Frankfurt via Casablanca nach Ouarzazate. Ankunft nachts und kurzer Transfer zu unserem Hotel.

    2. Tag: Entlang der Straße der Kasbahs zum Trekkingstart

    Morgens besichtigen wir in Ouarzazate die Glaoui-Kasbah von Taourirt. Der große Palast ist mit geometrischen Mustern und wertvollen Holzdecken verziert. Anschließend fahren wir nach Osten durch das Dadès-Tal - ein Routenabschnitt, der zur Straße der 1.000 Kasbahs gerechnet wird. Wir besichtigen die erdfarbene, aus der Landschaft ragende Kasbah Amerhidil inmitten einer Palmenoase. Unsere Fahrt führt uns vorbei an den Oasen Skoura und El Kelaa M'Gouna. Typisch sind die ausgedehnten Rosenplantagen. Was wohl aus den Rosen gewonnen wird? Auf der Weiterfahrt erreichen wir den Ausgang der Dadès-Schlucht und nehmen eine Piste in Richtung Süden. Ziel ist die kleine Oase Tagdilt (1.600 m) am Nordrand des Djebel Saghro. Von den umliegenden Hügeln lässt sich sehr schön der Sonnenuntergang vor den gegenüberliegenden Gipfeln des Hohen Atlas beobachten. Am Abend treffen unsere Mulitreiber ein. Wir übernachten in einem einfachen Gästehaus.

    3. Tag: Wanderung über zwei Pässe nach Almoun-n-Ouarg

    Morgens beladen die Mulitreiber ihre Tiere mit unserem Gepäck sowie der Zelt- und Kochausrüstung. Dann brechen wir zum viertägigen Bergtrekking auf. Der Djebel Saghro erstreckt sich südlich der Straße der 1.000 Kasbahs zwischen dem Oasental des Drâa im Westen und dem Oasengebiet von Tafilalet im Osten und geht nach Süden in die Kies- und Schotterwüsten der Sahara über. Nach zuerst mäßigem Anstieg geht es einen Serpentinen-Weg hinauf. Wir verbringen unsere Mittagspause mit Blick auf die Berge des Hohen Atlas. Bergan wandern wir zum Tizi-n-Iferd (2.500 m, Tizi = Pass), bald wird die Sicht frei auf den höchsten Berg im Saghro-Massiv, der Amalou n'Mansour (2.712 m). Wir steigen aber nicht weiter auf, sondern bergab zu unserem Lagerplatz (2.200 m) nahe einer kleinen Quelle.

    4. Tag: Über den Kouaouch-Gipfel zur Oase Igli

    Über ein Plateau wandernd ist unser erstes Ziel der Aussichtsberg Kouaouch (2.592 m). Der Gipfel bietet eine Rundumsicht ins Saghro-Gebirge und auf den Hohen Atlas. Wir wandern zwischen gewaltigen Tafelbergen mit bizarren Erosionsformen hindurch. Schließlich treffen wir in der Oase Igli (1.700 m) ein und schlagen, von einer Felskulisse umgeben, die Zelte auf. Diese Region ist zeotweise von Nomadenfamilien besiedelt, die in dem kargen Weideland von der Schaf- und Ziegenzucht leben.

    5. Tag: Durch die Afourar-Schlucht zum Ali-Tor

    Von der Oase wandern wir hinunter in ein Tal, das sich zur wilden Afourar-Schlucht verengt. Unterwegs kommen wir durch kleine Berber-Siedlungen, wo ähnlich wie in der Igli-Oase sogar bescheidener Ackerbau betrieben wird. Falls der Afourar Wasser führt, müssen wir das Flussbett in der engen Schlucht mehrmals queren, was oft über Trittsteine möglich ist. Schließlich weitet sich die Landschaft und wir kommen unserem Lagerplatz beim Bab n'Ali (Bab = Tor) näher. In der Nähe liegt eine Oase mit kleinen Häusern. Nach dem Aufbau des Camps erkunden wir am Nachmittag die Umgebung mit monumentalen Zeugenbergen und Felstürmen.

    6. Tag: Trekking bis Tifrite und Fahrt nach Nkob

    Morgens steigen wir über teils lose Steine nach Ousdidene Bab n'Ali (1.500 m) hinauf; von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf die unterhalb gelegene Oase, die sich üppig grün von der wüstenhaften Landschaft abhebt. Nach dem Abstieg wandern wir durch weite Landschaften, noch lange Zeit ist einer der mächtigen Türme des Bab n'Ali zu sehen. In dieser Gegend leben vor allem die Berber vom Volk der Ait Atta. Wir wandern weiter in ständigem, leichten auf und ab. Am Nachmittag wandern wir nach Tifrite, wo wir abgeholt werden und nach Nkob fahren. Unsere heutige Unterkunft bietet willkommenen Komfort zwischen unseren Zelt-Trekkings.

    7. Tag: Fahrt in die Sahara und erste Trekkingetappe mit den Kamelen

    Wir verabschieden unsere Begleitmannschaft und fahren über eine Piste zur Asphaltstraße. Dort stoßen wir auf die Oasenkette des südlichen Drâa-Tales, unzählige Dattelpalmen säumen den Weg. An Dörfern und Kasbahs aus Stampflehm vorbei führt die Route nach Zagora. Hier decken wir uns wieder mit einem Vorrat an Wasser für das Wüstentrekking ein. Nach dem Mittagessen fahren wir weiter im Drâa-Tal bis Mhamid, "Tor zur großen Sandwüste", wo die Straße endet. In einer Oase außerhalb von Mhamid treffen wir unsere Wüsten-Begleitmannschaft bestehend aus Koch, mehreren Beduinenführern und ihren Kamelen. Wandernd oder auf einem Kamel reitend, gelangen wir zu unserem ersten Lagerplatz.

    8. Tag: Kameltrekking zu den ersten Dünen

    Nach dem Frühstück geben uns unsere "Chameliers", Spezialisten in Sachen Kamel, eine kleine Einführung ins Kamelreiten. Nun brechen wir mit unseren "Wüstenschiffen" zum dreitägigen Kameltrekking, auch Meharée genannt auf. Teils sind wir inmitten weicher Sanddünen unterwegs, teils führt die Route über härteren, lehmigen oder steinigen Boden. Mittags ist eine längere Rast vorgesehen. Anfangs wandern und reiten wir über eine flache Ebene mit ersten kleinen Dünen, die am Nachmittag zahlreicher werden. Große Tamarisken-Hügel bilden hier noch etwas Vegetation.

    9. Tag: Trekking hinein ins Dünenmeer zum Erg Sedrate

    Heute kommt richtiges Wüsten-Feeling auf, denn wir sind umgeben von Sanddünen. Gegen Mittag erreichen wir das trockene Tal des Draa-Flusses und legen bei Tamarisken-Bäumen im Schatten unsere Mittagspause ein. Nachmittags wandern wir erst vorbei an einem verlassenen Oasen-Dörfchen, dessen Ruinen davon zeugen, dass die Wüste sich hier stärker ausgebreitet hat. Wir tauchen ein in einsame Regionen, die von keinem Auto mehr befahren werden können und wandern bzw. reiten direkt auf ein großes Dünenmassiv zu. An unserem Lager angekommen, haben wir die Möglichkeit, auf die höchsten Dünenkämme aufzusteigen. Von oben wird klar, dass wir uns inmitten eines unendlich scheinenden Dünenmeeres befinden, welches am Horizont von einer großen Bergkette eingerahmt wird. Nach dem Sonnenuntergang wird das Abendessen in unserem Camp im Messezelt oder unter freiem Himmel serviert.

    10. Tag: Kameltrekking zu den Dünen von Erg Chegaga

    Nach dem Frühstück bewegen wir uns mit unserer Kamelkarawane weiter westwärts bis zu dem riesigen Dünenfeld von Chegaga. Der Weg führt mal durch Sandgebiet, mal durch Steinwüste. Nachmittags kommen wir durch eine völlig flache, meist ausgetrocknete lehmige Ebene. Schließlich läuft unsere Karawane am Lagerplatz zu Füßen der Dünen des Erg Labidlia ein. Dieses Erg gehört zu Erg Chegaga und zählt zu den höchsten Dünen. Nach dem Aufbau des Lagers lockt noch einmal der Anstieg über Dünenkämme auf einen der höchsten Aussichtspunkte zum Sonnenuntergang.

    11. Tag: Von der Sahara nach Ait Benhaddou

    Frühaufsteher möchten vielleicht den Sonnenaufgang von den Dünenkämmen aus beobachten. Nach dem Frühstück und Abbau des Lagers treffen unsere Jeeps ein. Über holprige Pisten geht es am Südrand des Djebel Bani entlang, der südlichsten und niedrigsten Bergkette des Atlas-Massives. Die staubige, aber landschaftlich eindrucksvolle Route führt uns mitten durch den riesigen ausgetrockneten Iriki-See. Schließlich erreichen wir Foum Zguid, ein Oasenort am Fuße des Djebel Bani. Nach dem Mittagessen fahren wir im Bus gen Norden durch den Anti Atlas nach Ait Benhaddou. Nach Ankunft besuchen wir am späten Nachmittag die berühmte Kasbah, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt und Schauplatz vieler berühmter Filme, wie zum Beispiel Lawrence von Arabien oder Gladiator war.

    12. Tag: Über den Hohen Atlas nach Marrakech

    Durch das Ounila-Tal fahren wir in den Hohen Atlas und überqueren auf asphaltierter Straße den Pass Tizi-n-Tichka (2.260 m). Er ist der höchste, befahrbare Gebirgspass des Landes und teilt die beiden großen Bergmassive Nordafrikas, den Mgoun im Osten vom Toubkal im Westen. Um die Mittagszeit erreichen wir Marrakech. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Wir können uns durch die Gassen der Medina treiben lassen, den weltberühmten Platz Djemaa el Fna aufsuchen und vielleicht in einem der aussichtsreichen Dachterrassen-Cafés einen süßen Pfefferminztee trinken. Für das Abendessen hat unser Reiseleiter sicher einen Tipp auf Lager.

    13. Tag: Marrakech

    Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech. Wir sehen die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Der Nachmittag steht uns für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Wir haben Zeit Souvenirs zu erstehen (unbedingt verhandeln) und können uns durch die quirligen und bunten Gassen der Medina treiben lassen. Am Abend treffen wir uns am Hauptplatz Djema el Fna und lassen die Reise bei unserem Abschiedsessen feierlich ausklingen.

    14. Tag: Heimreise

    Morgens Transfer nach Casablanca und Flug von dort zurück nach Frankfurt.

    Leistungen

    Inklusivleistungen

    Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Ouarzazate bis Casablanca

    Linienflug mit Royal Air Maroc (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Ouarzazate und zurück von Casablanca, nach Verfügbarkeit

    Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair

    Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)

    Rail&Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich

    Übernachtung 3 x in Mittelklassehotels, 2 x im Riad, 1 x im einfachen Gästehaus (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad), 7 x im Zelt

    13 x Frühstück, 11 x Mittagessen, 11 x Abendessen

    1 Reitkamel pro 2 Teilnehmer in der Wüste

    Eintrittsgebühren lt. Programm

    Koch- und Begleitmannschaft

    Gepäcktransport

    Reisekrankenschutz

    Nicht enthaltene Leistungen

    Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 50 €)

    Trinkgelder

    Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

    Charakter & Anforderungen

    Profil

    Der Fokus dieser Reise liegt auf dem Süden Marokkos mit Trekkingabschnitten im vulkanischen Wüstengebirge Jebel Saghro und in der größten Sandwüste Marokkos, Erg Chegaga. Wir besuchen außerdem die Straße der 1000 Kasbahs mit Ait Ben Haddou und Marrakech.

    Wanderanspruch

    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenen Pfaden, über Geröll und Sand. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Für das Kameltrekking in der Sanddünen-Landschaft steht für je zwei Personen ein Reitkamel zur Verfügung, so dass wir abwechselnd reiten oder wandern können. Es kann auch ein Reitkamel zur Alleinbenutzung gebucht werden. Vorkenntnisse beim Kamelreiten sind nicht erforderlich.

    Klima

    Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. Während der ausgeschriebenen Reisetermine herrschen in Ouarzazate durchschnittlich Tiefstwerte nachts um 0°-10°C und Höchstwerte mittags um 20°-27°C. Im Wüstenbereich fällt kaum Regen, während im Djebel Saghro-Gebirge Regenfälle möglich, aber nicht häufig sind.

    Südlicher im Bereich um Zagora liegen die Temperaturwerte etwas höher. Es ist zu beachten, dass das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht recht groß ist und es nachts durchaus Frost geben kann. In der marokkanischen Sahara ist mit etwa 21-32°C am Tage bzw. mit 4-13°C in der Nacht zu rechnen. Im gesamten Süden müssen Sie sich auf heißes und trockenes Wüstenklima und häufig auftretenden starken Wind einstellen. Im Winter kann ist es entsprechend etwas kühler, es kann auch in der Wüste regnen.

    Teamwork

    Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig. Wir möchten Sie bitten, Ihre Zelte während der Trekkingabschnitte selbst auf- und abzubauen. Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung.

    Hinweis Programmablauf

    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

    Hinweis zum Fastenmonat Ramadan

    Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben zu rechnen. Dazu zählen unter anderem die tagsüber eingeschränkten Öffnungszeiten von Geschäften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sowie eine erhöhte Sensibilität im Umgang mit religiösen Themen. Bitte beachten Sie, dass Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden auch für Nichtmuslime in der Regel nicht gestattet sind. Die meisten gastronomischen Einrichtungen öffnen erst nach Sonnenuntergang.

    Da sich der islamische Kalender nach dem Mond richtet, verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um etwa 10 Tage. In 2026 findet der Fastenmonat voraussichtlich vom 17. Februar bis zum 18. März statt.

    Als Ihr Reiseveranstalter sorgen wir selbstverständlich dafür, dass Sie auch tagsüber jederzeit Gelegenheit haben, sich mit Getränken und Speisen zu versorgen – stets mit Rücksicht auf die lokalen Gepflogenheiten und die religiösen Gefühle der Bevölkerung. Bitte beachten Sie zudem, dass Alkohol während des gesamten Ramadans in vielen Ländern weder verkauft noch ausgeschenkt wird – auch nicht an Nichtmuslime.

    Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme.

    Unterbringung

    Wir übernachten während der Trekkingabschnitte in Zwei-Personen-Zelten. In den Camps steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. In den Städten übernachten wir in einfachen Mittelklassehotels, in Marrakech am Ende der Reise in einem traditionellen Riad. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst auch die sieben Zeltübernachtungen.

    Verpflegung

    Bei dieser Reise ist meist Vollpension inkludiert, nur zu Beginn und am Ende sind einzelne Mahlzeiten nicht inkludiert. An den Trekkingtagen bereitet unsere Begleitmannschaft die Mahlzeiten zu. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird zum Frühstück häufig Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken wir in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse und Thunfisch gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Gemüsebeilagen besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee. Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist nach Voranmeldung möglich, veganes Essen ist leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!

    Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten

    Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.

    Gepäckinformationen

    Für diese Reise empfehlen wir eine flexible Reisetasche oder einen Trekkingrucksack, ein Koffer ist nicht geeignet. Da das Gepäck während des Trekkings von Tragtieren transportiert wird, darf ein Gewicht von 15 kg nicht überschritten werden. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack.

    Ausrüstung

    Unterlagen

    Bargeld, Kreditkarte, EC KarteBargeld in Euro, kann nach Ankunft getauscht werdenFlugübersicht mit Buchungsnummer Hauser-Reiseunterlagen Impfpass Reisepass (mit Kopie)

    Bekleidung

    Fingerhandschuhe (warm)- zwischen NOV bis FEBFreizeithose Hose (lang) Jacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv) Kurzarmhemden / -blusen Langarmhemden / -blusen Mütze (warm)- zwischen NOV bis FEBSandalen / Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.) Schlafbekleidung Socken Sonnenbrille Trekkinghose Trekkingschuhe Kategorie A/B Trekkingsocken T-Shirts Überhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv) Wärmeschicht (leichte Daunenjacke / Primaloft)für November bis Februar

    Technische Ausrüstung

    Stirnlampe Tages- und Wanderrucksack 25 l Teleskop-Wanderstöckenur wer möchte

    Sonstige Ausrüstung

    Ersatzbrille (in stoßfestem Etui) Feuerzeugum Toilettenpapier zu verbrennenFotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.) Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss) Isolierschlafmattewer möchte, es werden Schaumstoffmatten gestelltLippenbalsammit LSFOropax Packsack (wasserdicht, zur Übersicht im Reisegepäck)und als Schutz des Gepäckinhaltes bei RegenPlastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche Schlafsack bis 0° im KomfortbereichDezember bis Februar besser bis - 5° C im KomfortbereichSonnencrememin. LSF 20Sonnenschutz für den Kopf- ideal ist auch als Ergänzung für die Wüste ein großes leichtes Baumwolltuch (sehr hilfreich bei Sandsturm!)Taschenmesser Taschentücher, Feuchttücherin der Wüste gibt es keine WaschmöglichkeitToilettenpapier (im Rucksack für unterwegs) Trekkinghandtuch (klein) Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1,5 l) Waschsachen / Hygiene-Artikel Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel), wer mag auch Brausetabletten für Wasser

    Notfallausrüstung

    Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion) Hand-Desinfektionsmittelregelmäßiges Hände waschenMedikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!) Mund-Nasen-Schutz Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.) Wasserentkeimungsmittel (z. B. Micropur forte, mögl. Tablettenform)oder ein Wasserfilter zur Entkeimung, zur Sicherheit, da ggf. nicht immer abgepacktes Wasser zur Verfügung steht

    Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag

    Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.

    Porter PolicyAuf dieser Reise werden Sie von Menschen begleitet, die Ihr Gepäck und andere notwendige Ausrüstungsgegenstände tragen. Für die Träger haben wir die Hauser Porter Policy erarbeitet, die sicherstellt, dass die Arbeitsbedingungen für diesen Berufsstand menschenwürdig und fair sind. Wir möchten, dass Ihre Träger gut ausgestattet, im Krankheitsfall medizinisch versorgt und gegen Verdienstausfall versichert sind, dass das Tragegewicht beschränkt ist und geeignete Unterkünfte und eine angemessene Verpflegung während des Treks zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie mehr zum Thema „Menschenrechte auf Reisen“ wissen möchten, finden Sie dies auf unserer Website: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/dreiklang/soziales#menschenrechte

    Marokko: Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

    Über die Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige informiert das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland auf seiner Website unter „Marokko“ -> „Einreise und Zoll“: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_3

    Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_0

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Marokko: Gesundheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_4

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.
    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Marokko – Trekking im Atlasgebirge und der Sahara

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    10.10.2026Samstag, 10. Oktober 2026 - Freitag, 23. Oktober 2026
    14 Tage / 13 Nächte

    2295.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    10.10.2026Samstag, 10. Oktober 2026 - Freitag, 23. Oktober 2026
    14 Tage / 13 Nächte

    2550.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    10.10.2026Samstag, 10. Oktober 2026 - Freitag, 23. Oktober 2026
    14 Tage / 13 Nächte

    2295.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    07.11.2026Samstag, 7. November 2026 - Freitag, 20. November 2026
    14 Tage / 13 Nächte

    2195.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    07.11.2026Samstag, 7. November 2026 - Freitag, 20. November 2026
    14 Tage / 13 Nächte

    2450.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    07.11.2026Samstag, 7. November 2026 - Freitag, 20. November 2026
    14 Tage / 13 Nächte

    2195.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    21.12.2026Montag, 21. Dezember 2026 - Sonntag, 3. Januar 2027
    14 Tage / 13 Nächte

    2295.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    21.12.2026Montag, 21. Dezember 2026 - Sonntag, 3. Januar 2027
    14 Tage / 13 Nächte

    2550.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 7 max. 12 Dauer: 14 Tage

    21.12.2026Montag, 21. Dezember 2026 - Sonntag, 3. Januar 2027
    14 Tage / 13 Nächte

    2295.00 EUR

     

    Kontakt

    Reisebüro Klingsöhr - Kontakt



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