Reisenummer 76233
Marokkanisches Kaleidoskop aus Medinas und dem Takt der weiten WüsteMarokkos Königsstädte zeigen den Zauber des Maghreb: prunkvoll dekorierte Paläste, mit Stuck verzierte Koranschulen und Karawansereien vergangener Tage. Wir schlendern über quirlige, farbenfrohe Basare, die unsere Sinne betören. Eselshufe klappern durch die engen Gassen der verwinkelten Altstadt, wir springen lieber aus dem Weg und machen den Händlern und ihren Tieren Platz. Handwerker in langen Gewändern klopfen riesige Kupferkessel. Wir besichtigen die römischen Ausgrabungen von Volubilis, die als bedeutendste römische Freilegungen Marokkos gelten. Durch schattige Zedernwälder queren wir die Ausläufer des Hohen Atlas, fahren vorbei an Palmenoasen und erreichen bei Merzouga die Ausläufer der Sahara. Beim viertägigen Wüstentrekking durchwandern wir ein weitgehend unberührtes, einsames Dünengebiet. Im Stil einer Karawane ziehen wir mit Lastkamelen durch dieses gelb-orange Dünenmeer. Südlich des Atlas-Gebirges zieren Türmchen und Berber-Symbole die traditionellen Kasbahs, aus Stampflehm gebaute Festungsanlagen. Über das Atlas-Gebirge windet sich die höchste Passstraße eindrucksvoll bis nach Marrakech. Das rosafarbene Labyrinth der Altstadt präsentiert sich als buntes Mosaik aus Waren, traditionellen Handwerksbetrieben und dem großen Marktplatz mit seinen Gauklern, Schaustellern und Schlangenbeschwörern. Bei einem süßen Minztee beobachten wir das lebendige Treiben, während die Sonne am Horizont untergeht.
Nachmittags fliegen wir nach Casablanca, wo wir von unserer Reiseleitung erwartet werden und gemeinsam zum Hotel fahren.
Nach unserem frühen Frühstück fahren wir nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos. Wir besichtigen den Königspalast, die Kasbah des Oudaias mit ihrem reliefverzierten Tor und den über 700 Jahre alten Hassan-Turm. Auch das Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II., architektonische Schmuckstücke der am Atlantik gelegenen Königsstadt, stehen auf unserem Programm. Die blau-weiß gestrichenen Häuser der Altstadt vermitteln mediterrane Atmosphäre. Anschließend fahren wir nach Meknès, einer UNESCO-Weltkulturerbestätte. Hier bewundern wir das Bab el Mansour, eines der schönsten Stadttore Marokkos. Die wuchtige, 40 km lange Stadtmauer und die eindrucksvollen Stadttore verleihen der Königsstadt das Aussehen einer Festung. Bevor wir am Abend unser Hotel in Fès erreichen, besuchen wir Volubilis, die größte und am besten erhaltene römische Ruinenstadt Marokkos.
Heute erkunden wir die älteste der marokkanischen Königsstädte. Die Altstadt zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eine der schönsten muslimisch geprägten Städte der Welt. Man sagt, die Zeit sei hier stehen geblieben. Nach dem Mittagessen, für das unsere Reiseleitung sicherlich einen Tipp parat hat, führt uns ein ortskundiger Stadtführer durch die engen, verwinkelten Gassen des Töpfer- und Gerberviertels. Die Medersa Bou Inania, eine ehemalige Koranschule, ist ein besonders schönes Beispiel maurischer Baukunst: Feinste Stuckarbeiten, Holzschnitzereien und bunte Fliesen-Mosaike zieren die Wände des Innenhofes. Im geschäftigen Souk erhebt sich der Komplex der Kairaouine-Moschee und deren Hochschule – nach El Azhar in Kairo die älteste Hochschule der islamischen Welt. Den restlichen Tag können wir in den Gassen der Altstadt verbringen oder wir fahren mit dem Bus zum Hotel und lassen die Eindrücke bei einem Minztee langsam sacken.
Wir haben einen freien Vormittag in Fès. Danach fahren wir durch Dörfer und die sanfte Berglandschaft des nördlichen Mittleren Atlas. Im Wintersportort Ifrane halten wir kurz, machen eine Pause und staunen über die alpenländisch anmutende Architektur des kleinen Ortes. Weiter geht es nach Azrou, dem Zentrum des Berberstamms der Beni Mguild. Ein kurzer Bummel führt uns durch das Städtchen. In den berühmten Zedernwäldern, der Forèts des Cèdres, unternehmen wir einen Spaziergang und halten Ausschau nach Berberaffen. Über den Col du Zad (2.178 m) erreichen wir schließlich Midelt.
Morgens setzen wir die Fahrt durch die östlichen Ausläufer des Hohen Atlas fort und passieren den Tizi n'Talrhemt (1.907 m), bevor es in die Schluchten des Ziz-Flusses abwärts geht, wo wir eine Wanderung durch die Palmenhaine des Ziz-Tales unternehmen. Der Ziz ist ein Wüstenfluss, entlang seinem Lauf reihen sich zahlreiche Oasen. Die Route führt weiter über die Stadt Errachidia, wo wir eine Mittagsrast einlegen. Am Nachmittag fahren wir durch die Oasenstadt Erfoud im Herzen des Tafilalet, größtes Dattelpalmen-Oasengebiet des Landes. Endlich taucht vor uns das Erg Chebbi auf, die größten und höchsten Dünenfelder Marokkos, die bis zu 170 m Höhe erreichen. Wir können durch den gelbroten Sand zu einem Aussichtskamm spazieren, um das Farbenspiel bei Sonnenuntergang von dort zu genießen.
Nach einer halbstündigen Fahrt gen Süden über das Dorf Taous treffen wir unsere Begleitmannschaft mit ihren Kamelen kurz vor dem Ort Jdaid. Sobald unser Gepäck sowie die Küchen- und Zeltausrüstung auf die Tiere verteilt und festgeschnürt ist, brechen wir zum viertägigen Trekking auf (Reitkamel optional buchbar). Wir überqueren den trockenen Ziz-Fluss und wandern über ein Plateau zu den Dünen von Ouzina. Wir sind nur mit Lastkamelen als Karawane unterwegs. Die Trekkingroute und die Übernachtungsplätze können, je nach den Weidemöglichkeiten für unsere Tiere, geringfügig variieren. Das Abendessen wird im Messezelt oder im Freien immer erst nach Einbruch der Dunkelheit serviert.
Die heutige Etappe führt uns sowohl durch Steinwüste (Reg) als auch Sanddünenfelder (Erg). Wir lassen die Dünen von Ouzina hinter uns und wandern durch ein weites Reg bevor wir ein großes Sanddünenfeld erreichen. Schließlich erreichen wir die Dünen von Takehhit, wo wir unser heutiges Lager errichten.
Wir überqueren den trockenen Fluss Gheriss und wandern zwischen kleinen Bergen hindurch. Nach der ausgiebigen Mittagspause wandern wir im Takt der Kamele weiter und folgen dem Plateau von Lamziouda bis zu unserem heutigen Lager. Windgeschützt inmitten kleiner Sanddünen zwischen den einrahmenden Bergen lauschen wir der Stille der Nacht.
Über das Plateau von Lemziouda gealngen wir am Vormittag zu einer kleinen Schlucht. Diese durchqueren wir und erreichen dann einen kleines Dünenmeer. Über eine Anhöhe und dessen Pass gelangen wir zu unserem heutigen Lagerplatz hinter dem Blauen Berg, dem Djebel Zireg.
Wir wandern am Morgen zum Ort Tafraoute n'Ait Khebach (ca. 1 Std., 5 Km), wo wir mit Taxis zurück zur Hauptstraße nach Mcissi fahren, von wo wir mit unserem Bus weiterfahren. Zur Mittagszeit erreichen wir die Großoase von Tinerhir. Danach machen wir einen Abstecher (20 km) in die Palmenoasen entlang des Todra-Flusses. Durch die tief eingeschnittene Todra-Schlucht fahren wir an deren Ende und bestaunen senkrecht steil aufragende Felswände. An der engsten Stelle ist die von einer Straße erschlossene Schlucht nur gut 10 m breit. Schließlich fahren wir in die landschaftlich spektakuläre Dadès-Schlucht. Nicht nur die Felswände scheinen einem Farbkasten als Vorbild gedient zu haben. Wie die Erdfarben ocker, rot, violett und braun sind auch die Häuser in diesen Farben gehalten und bieten eine fotogene Szenerie. Wir halten bei den so genannten Affenpfoten, einer außergewöhnlichen Felsformation aus Sandstein. Im Tal quartieren wir uns in einem Gästehaus unweit des Dadès-Flusses ein.
Morgens wandern wir durch die Dadès-Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen und Oasengärten. Anschließend fahren wir auf der "Straße der 1.000 Kasbahs". In Kelaa m'Gouna werden aus den duftenden Blütenblättern der ausgedehnten Rosenplantagen Öl für die Parfümherstellung gewonnen. Bei Skoura besichtigen wir die mehrtürmige Kasbah Amerhidil. Die in den Lehm geritzten Berber-Ornamente galten einst als Schutz vor Unheil. Die Wehrburg aus dem 18. Jh. beherbergt heute ein sehenswertes Museum. Im Gegensatz zur Glaoui-Kasbah von Taourirt, die wir später auch noch besichtigen werden, wurden in Amerhidil bei der Restaurierung ausschließlich lokal vorkommende Materialien verwendet. Taourirt, der einstige Wohnsitz des Berberfürsten El Glaoui und Pascha von Marrakech, ist eine der größten, aus Stampflehm errichteten Wohnanlagen im Süden des Landes und sicherlich einen Fotostopp wert. Am Nachmittag erreichen wir Ait Benhaddou und unsere einfache Unterkunft im Kasbah-Stil.
Wir erkunden den Ksar Ait Benhaddou, ein am Hang gebautes, befestigtes Berberdorf und UNESCO-Weltkulturerbe seit 1987. Wir schlendern durch das Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern, dass ein hervorragendes Beispiel südmarokkanischer Architektur darstellt. Der Ort und die ihn umgebende, grandiose Wüstenlandschaft dienten oft als Kulisse für internationale Spielfilme. Nach der Überquerung des Tizi-n'Tichka-Passes (2.260 m), dem höchsten befahrbaren Pass Marokkos, legen wir eine Mittagspause ein. Obwohl die Strecke sehr gut ausgebaut ist, ist sie aufgrund der schmalen Windungen und des Weitblicks aufregend. Auf der Westseite geht es bergab in die weite Ebene in der die letzte unserer Königsstädte liegt. Am Nachmittag erreichen wir unser Riad in Marrakech. Entweder ruhen wir uns ein wenig aus oder kundschaften die rosarote Medina bei einem ersten Bummel aus.
Zu Fuß besichtigen wir heute die Medina von Marrakech, die seit Jahrzehnten als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou, eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Gräber der Sultane der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerksläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein prunkvoll mit Stuck und Mosaikfliesen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll die Pracht farbenfroher orientalischer Zierde. Der Nachmittag steht uns für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Erleben Sie das bunte orientalische Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern, duftenden Garküchen und verlockenden Obst- und Nuss-Ständen. Wer das Ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist in einem der Dachterrassen-Cafés bestens aufgehoben und kann das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe beobachten. Besonders schön ist die Stimmung bei Sonnenuntergang. Am Abend treffen wir uns in der Medina und werden in einem stilvollen Restaurant speisen.
Am Morgen fahren wir zum Flughafen und und kommen im Laufes des Nachmittags am Zielflughafen an.
Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Casablanca bis Marrakech
Linienflug mit Royal Air Maroc (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Casablanca und zurück von Marrakech, nach Verfügbarkeit
Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)
Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
Übernachtung 9 x in Mittelklassehotels, 4 x im Zelt
13 x Frühstück, 4 x Mittagessen, 11 x Abendessen
Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
Koch- und Begleitmannschaft
Camping- und Kochausrüstung inkl. Zelt und Schaumstoffmatten
Lastkamele für Gepäcktransport
Reisekrankenschutz
Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 150 €)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Profil
Der Fokus dieser Reise liegt auf den kulturellen Highlights Marokkos und einem 4-tägigen Wüstentrekking im Stil einer Kamelkarawane. Wir besuchen die vier marokkanischen Königsstädte, traditionelle Kasbahs und lernen neben den Sanddünen in der Sahara die Gebirgswelt des Hohen und Mittleren Atlas kennen.
Wanderanspruch
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 6 Std. Gehzeit auf befestigten Pfaden, in Stein- und Sandwüste. Fakultativ kann während dem Wüstentrekking ein Reitkamel gebucht werden. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch ist das Wandern in den Dünen durch das Einsinken im Sand anstrengender als in anderem Terrain. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
Klima
Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. Während der Reisetermine herrschen im Monatsmittel Tiefstwerte nachts um 0°C und Höchstwerte mittags um 25 - 30°C. Im Wüstenbereich fallen jährlich, über alle Monate im Jahr verteilt, gut 200 mm Regen (während im Atlas-Gebirge bis zu 1.000 mm Niederschlag im Jahr möglich sind). Es ist zu beachten, dass das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht recht groß ist. Im gesamten Süden müssen Sie sich auf heißes und trockenes Wüstenklima, vereinzelt auch auf starken Wind und Regenschauer einstellen. Im Winter kann es auch im Wüstenbereich tagsüber kühl sein, mal regnen, neblig oder dunstig sein oder ein Sandsturm kann aufkommen.
Transport
Die Kleinbusse in Marokko sind enger bestuhlt als in Europa und daher etwas unbequemer. Bitte bedenken Sie auch, dass viele Straßen in Marokko schlechter sind als bei uns. Für einige Strecken und Abschnitte mit Pisten werden Allradfahrzeuge (Jeeps) eingesetzt, in denen bis zu 8 Personen inklusive Fahrer Platz haben. Die Busfahrten führen teilweise durch Gebirgs- und Wüstenlandschaften. Die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden.
Teamwork
Wir bitten Sie, beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen. Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Während des Fastenmonats Ramadan ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben zu rechnen. Dazu zählen unter anderem die tagsüber eingeschränkten Öffnungszeiten von Geschäften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten sowie eine erhöhte Sensibilität im Umgang mit religiösen Themen. Bitte beachten Sie, dass Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden auch für Nichtmuslime in der Regel nicht gestattet sind. Die meisten gastronomischen Einrichtungen öffnen erst nach Sonnenuntergang.
Da sich der islamische Kalender nach dem Mond richtet, verschiebt sich der Ramadan jedes Jahr um etwa 10 Tage. In 2026 findet der Fastenmonat voraussichtlich vom 17. Februar bis zum 18. März statt.
Als Ihr Reiseveranstalter sorgen wir selbstverständlich dafür, dass Sie auch tagsüber jederzeit Gelegenheit haben, sich mit Getränken und Speisen zu versorgen – stets mit Rücksicht auf die lokalen Gepflogenheiten und die religiösen Gefühle der Bevölkerung. Bitte beachten Sie zudem, dass Alkohol während des gesamten Ramadans in vielen Ländern weder verkauft noch ausgeschenkt wird – auch nicht an Nichtmuslime.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme.
Wir übernachten in den Städten in Hotels der Mittelklasse; in Midelt, Merzouga und in der Dadès-Schlucht in einfachen Gästehäusern. Während des Trekkings übernachten wir in Zwei-Personen-Kuppelzelten (auch zur Alleinbenutzung); wer möchte, kann nachts auch unter freiem Himmel schlafen. Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie ein Toilettenzelt zur Verfügung. Bitte achten Sie darauf, dass Sie für die Trekkingnächte immer das gleiche Zelt haben (evtl. mit einer Schnur markieren). Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung und des örtlichen Führers zum Auf- und Abbau, um Beschädigungen der Zelte (Stangen, Schlaufen, Reißverschlüsse, Planen) zu vermeiden. Auch wenn die Begleitmannschaft, vor allem die Kameltreiber, je nach Etappe die Zelte bereits aufgebaut haben, wenn Sie am Lager ankommen, möchten wir Sie darauf hinweisen, dass sie eigentlich nur für ihre Tiere und den Lastentransport zuständig sind. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst auch die vier Zeltübernachtungen und somit alle Nächte.
Bei dieser Reise ist meist Halbpension inkludiert, während dem Trekking Vollpension. In den Städten essen wir überwiegend in traditionellen Restaurants zu Abend, es gibt verschiedene Tajinegerichte (Schmortopf) mit Gemüse und/oder Fleisch, aber auch Couscous, Grillgerichte und Salate in verschiedenen Variationen. Zum Frühstück gibt es in der Regel Eierspeisen, Oliven, Frischkäse, Marmelade und Brot. An den Trekkingtagen bereitet unsere Begleitmannschaft die Mahlzeiten zu. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des Öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken wir in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o. ä. serviert. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o. ä. besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Die Speisen werden beim Camping - wie im Orient üblich - auf Matten auf dem Boden sitzend eingenommen. Bei Lebensmittelunverträglichkeiten bitten wir Sie, sich selbst um entsprechendes Essen zu kümmern. Vegetarisches Essen ist nach Voranmeldung möglich, veganes Essen ist leider nicht umsetzbar. Wir bitten um Verständnis!
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Für diese Reise empfehlen wir eine flexible Reisetasche oder einen Trekkingrucksack, ein Koffer ist nicht geeignet. Da das Gepäck während des Trekkings von Tragtieren transportiert wird, darf ein Gewicht von 15 kg nicht überschritten werden. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack. Zusätzlich empfehlen wir eine abschließbare Reisetasche, so können Sie alles, was Sie während des Trekkings nicht benötigen, in der Zwischenzeit deponieren (auf eigene Haftung).
Unterlagen
Bargeldin Euro, kann nach Ankunft getauscht werdenFlugübersicht mit Buchungsnummer Impfpass Reisepass (mit Kopie)
Bekleidung
Badebekleidungwer möchte für PoolFingerhandschuhe (warm)November bis FebruarFreizeithose Hose (lang) Jacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv) Kurzarmhemden / -blusen Langarmhemden / -blusen Mütze (warm)November bis FebruarRadhose (kurz und / oder lang)Für die Kamelreiter evtl. zum Anziehen unter die Hose, quasi als weiteres ¿Polster¿ (wer möchte)Sandalen / Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.) Schlafbekleidung Socken Sonnenbrilleund Schwimmbrille (sehr nützlich bei Sandsturm)Trekkinghose Trekkingschuhe Kategorie A/B Trekkingsocken T-Shirts Überhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)November bis Februar geringes RegenrisikoWärmeschicht (leichte Daunenjacke / Primaloft)November bis Februar evtl. auch Daunenjacke für die Abende
Technische Ausrüstung
Stirnlampe Tages- und Wanderrucksack 25 l Teleskop-Wanderstöcke- nur wer möchte
Sonstige Ausrüstung
Ersatzbrille (in stoßfestem Etui) Feuerzeugum Toilettenpapier zu verbrennenFotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.) Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss) Isolierschlafmattewer möchte, es werden Schaumstoffmatten gestelltLippenbalsammit LSFOropax Packsack (wasserdicht, zur Übersicht im Reisegepäck)und Schutz des Gepäckinhaltes bei RegenPlastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche Reisewecker Schlafsack bis 0° im KomfortbereichNovember bis Februar bis - 5° Grad tauglichSonnencrememind. LSF 20-25Sonnenschutz für den Kopfideal ist auch als Ergänzung für die Wüste ein großes leichtes BaumwolltuchTasche klein (zusätzlich um Gepäck zu deponieren) Taschenmesser Taschentücher, Feuchttücherin ausreichender Menge, da in Wüste quasi keine WaschmöglichkeitenToilettenpapier (im Rucksack für unterwegs) Trekkinghandtuch (klein) Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1,5 l) Waschsachen / Hygiene-Artikel Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel)und ggf. Brausetabletten für Geschmack im Trinkwasser - wer möchte
Notfallausrüstung
Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion) Hand-Desinfektionsmittel Medikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!) Mund-Nasen-Schutz Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.) Wasserentkeimungsmittel (z. B. Micropur forte, mögl. Tablettenform)oder ein Wasserfilter zur Entkeimung, da nicht immer abgepacktes Wasser zur Verfügung steht
Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Porter PolicyAuf dieser Reise werden Sie von Menschen begleitet, die Ihr Gepäck und andere notwendige Ausrüstungsgegenstände tragen. Für die Träger haben wir die Hauser Porter Policy erarbeitet, die sicherstellt, dass die Arbeitsbedingungen für diesen Berufsstand menschenwürdig und fair sind. Wir möchten, dass Ihre Träger gut ausgestattet, im Krankheitsfall medizinisch versorgt und gegen Verdienstausfall versichert sind, dass das Tragegewicht beschränkt ist und geeignete Unterkünfte und eine angemessene Verpflegung während des Treks zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie mehr zum Thema „Menschenrechte auf Reisen“ wissen möchten, finden Sie dies auf unserer Website: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/dreiklang/soziales#menschenrechte
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_0
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_4
| Marokko – Königsstädte & Karawanentrekking | |||||
| 15.03.2026 - 28.03.2026Sonntag, 15. März 2026 - Samstag, 28. März 2026 | 1995.00 EUR |
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| 15.03.2026 - 28.03.2026Sonntag, 15. März 2026 - Samstag, 28. März 2026 | 2310.00 EUR |
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| 15.03.2026 - 28.03.2026Sonntag, 15. März 2026 - Samstag, 28. März 2026 | 1995.00 EUR |
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| 20.09.2026 - 03.10.2026Sonntag, 20. September 2026 - Samstag, 3. Oktober 2026 | 1995.00 EUR |
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| 20.09.2026 - 03.10.2026Sonntag, 20. September 2026 - Samstag, 3. Oktober 2026 | 2310.00 EUR |
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| 20.09.2026 - 03.10.2026Sonntag, 20. September 2026 - Samstag, 3. Oktober 2026 | 1995.00 EUR |
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| 18.10.2026 - 31.10.2026Sonntag, 18. Oktober 2026 - Samstag, 31. Oktober 2026 | 2165.00 EUR |
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| 18.10.2026 - 31.10.2026Sonntag, 18. Oktober 2026 - Samstag, 31. Oktober 2026 | 2490.00 EUR |
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| 18.10.2026 - 31.10.2026Sonntag, 18. Oktober 2026 - Samstag, 31. Oktober 2026 | 2165.00 EUR |
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| 20.12.2026 - 02.01.2027Sonntag, 20. Dezember 2026 - Samstag, 2. Januar 2027 | 2165.00 EUR |
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| 20.12.2026 - 02.01.2027Sonntag, 20. Dezember 2026 - Samstag, 2. Januar 2027 | 2490.00 EUR |
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| 20.12.2026 - 02.01.2027Sonntag, 20. Dezember 2026 - Samstag, 2. Januar 2027 | 2165.00 EUR |
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