Reisenummer 76114
Trekkingreise von der Cordillera Vilcanota bis in den AmazonasTauchen Sie ein in die Stille und Abgeschiedenheit der Bergwelt Perus. Unsere Trekkingroute in der einsamen Cordillera Vilcanota führt uns über karge Steppenlandschaften und saftig-grünes Hochland entlang mächtiger 6.000er. Gletscher kalben in blaugrüne Gebirgsseen und schimmern weißglänzend im Sonnenlicht. Lama- und Alpakaherden zählen zu unseren ständigen Begleitern. Während unserer Fahrt vom Andenhochland in den Regenwald nach Puerto Maldonado schauen wir aus dem Fenster und die Umgebung wandelt sich zusehends vor unseren Augen. Wir durchqueren innerhalb weniger Stunden unterschiedlichste Ökosysteme: vom Hochgebirge geht es über den Bergurwald in den tropischen Regenwald. Intensiv erleben wir die Gegensätze. An uns ziehen die letzten schneebedeckten Gipfel vorbei. Es wird immer grüner, kleine Wasserfälle rauschen am Wegesrand, bis wir schließlich den tropischen Regenwald erreichen. Wir schippern mit dem Boot durch den dichten Dschungel und erhaschen einen Blick auf sich sonnende Alligatoren, schlafende Faultiere und auf Beute lauernde Anakondas. An einer der größten Papageien-Lecken der Welt erleben wir ein unvergessliches Spektakel: Mit schrillem Kreischen treffen hier unzählige Papageien ein. Am Ende der Reise entspannen wir uns in einer komfortablen Lodge, umgeben vom wasserreichsten Fluss der Erde, dem Amazonas. Eine unschlagbare Mischung aus verschiedenen Welten – freuen Sie sich darauf.
Abreise in Deutschland und Flug nach Peru.
Nach früher Ankunft in Lima, und nachdem die Zoll & Einreiseformalitäten erledigt sind fliegen wir weiter über die eisigen Sechstausender in die Anden nach Cusco. Hier werden wir von unserer Reiseleitung begrüßt und schnuppern bei einem Stopp im historischen Zentrum der alten Inka-Hauptstadt erstmals Höhenluft. Es ist Zeit für ein ausführliches Frühstück, wir haben Gelegenheit Geld zu wechseln und fahren anschließend ins Urubamba-Tal (2.850 m), besser bekannt als "Valle Sagrado" oder das "Heilige Tal der Inka". Die Unterbringung hier erleichtert uns die Höhenanpassung, denn hier befinden wir uns fast 600 m tiefer als in Cusco. Der Nachmittag wird gemütlich, es bleibt Zeit zum Ankommen und Entspannen im Garten des Hotels.
In der archäologischen Stätte Ollantaytambo werden wir über die Leistungen der Inka-Steinmetze staunen. Bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader haben die Bauherren dieser Anlage bearbeitet und über große Entfernungen transportieren lassen. In der Ortschaft Ollantaytambo begegnen uns zum ersten Mal die indigenen Bewohner der Hochtäler, die sich hier zum Tauschhandel einfinden; mit viel Stolz tragen sie ihre bunten, von Hand gewebten Trachten. Die trichterförmigen landwirtschaftlichen Terrassen in Moray dienten den Inka vermutlich dazu, ertragreiche Nutzpflanzen zu züchten. In Maras lernen wir eine einzigartige Form der Salzgewinnung kennen, die heute noch so funktioniert wie schon zu Zeiten der Inka. Salziges Quellwasser verdunstet in Tausenden von Erdbecken, die sich an den Berghang schmiegen. Von den Salinen wandern wir bergab ins Urubamba-Tal.
Von Ollantaytambo fahren wir heute mit einem frühen Zug entlang des Urubamba-Flusses nach Machu Picchu. Das Tal verengt sich zunehmend, der üppige tropische Bergurwald, der an einen verwunschenen Märchenwald erinnert, scheint die Zugstrecke beinahe zu verschlingen. Machu Picchu thront auf einem Bergvorsprung, die Hänge sind fast 45 Grad steil. Auf dem Rundgang durch das UNESCO-Weltkulturerbe wird uns unsere Reiseleitung alles Wissenswerte über die Entstehungsgeschichte und die Architektur erzählen. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo.
Die Fahrt nach Pisaq führt uns durch das "Valle Sagrado" – die Kornkammer Cuscos. In Pisaq lernen wir während einer abwechslungsreichen Wanderung die unterschiedlichen Gesichter dieser berühmten archäologischen Stätte kennen: riesige Terrassenanlagen, Speicher, Wohnräume, aber auch Gräber und Tempel reihen sich aneinander. Von Pisaq fahren wir in die alte Inkahauptstadt Cusco (3.400 m), nicht ohne oberhalb von Cusco einen Stopp in Sacsayhuaman einzulegen, wo uns die die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader in Staunen versetzen. Wir stehen vor einer der gewaltigsten und zugleich eindrucksvollsten Hinterlassenschaft der Inka. Gab es hier eine Festung oder handelte es sich um ein gigantischen andines Heiligtums?
Heute beschäftigen wir uns mit dem historischen Zentrum Cuscos. Zu Fuß besichtigen wir die Plaza de Armas, die Kathedrale und den Sonnentempel Qoricancha. Wir genießen die kleinen Gassen und Plätze der Altstadt und begeben uns auf die Spuren der Inka-Herrscher, Konquistadoren und Vizekönige. Anschließend besuchen wir den berühmten "San Pedro Markt", den wichtigsten Versorgungsmarkt Cuscos. Die Unmengen an frischem Obst und Gemüse sind überwältigend, und wir erfahren interessante Details über die raffinierten Konservierungstechniken der Inka, die z.B. gefriergetrocknete Kartoffeln herstellten. Am Nachmittag verbleibt Zeit für einen Einkaufsbummel oder um gemütlich einen Kaffee in historischer Umgebung zu trinken.
Früh sind wir auf den Beinen, denn heute wandern wir von Tauca über Huchuy Qosco ins Urubambatal. Eine alte Inkastraße führt uns über einen 4.300 m hohen Pass mit herrlicher Aussicht durch die Kordilleren. Huchuy Qosco ist eine archäologische Stätte hoch über dem Urubamba-Tal mit Tempelmauern und kleinen Heiligtümern. Huchuy Qosco war vermutlich der Landwohnsitz des Inka Viracocha. Der lange Abstieg ins Urubamba Tal erfordert zwar etwas Geduld, doch mit jedem Schritt steigt die Vorfreude auf eine kühle Erfrischung in Cusco.
Die Fahrt in die Cordillera Vilcanota führt uns in die Welt der Hochlandbewohner. Über die Ortschaft Ocongate geht es Richtung Tinqui. Zu Beginn unseres Trekkings besuchen wir eine Dorfschule. Hier erleben wir, mit welcher Begeisterung die Schulkinder am Lese-, Schreib- und Rechenunterricht teilnehmen. Die Dorfbewohner gewähren uns einen Einblick in ihre traditionellen Tänze und ihre authentische Musik, die unverfälscht die Jahrhunderte überdauert haben - ein sehr außergewöhnliches Erlebnis, abseits der touristischen Routen. Anschließend wandern wir zu unserem ersten Lager oberhalb der Ortschaft Tinqui (3.940 m). Die Eisriesen der Vilcanota leuchten im späten Nachmittagslicht. Unser Chefkoch heißt uns mit einer kulinarischen Überraschung Herzlich Willkommen. Wir machen es uns in unseren sehr geräumigen Zelten gemütlich, der Schlafsack wird per Wärmeflasche vorgeheizt, und auch das Speisezelt verfügt über eine Heizung, damit es beim Abendessen gemütlich wird. Ein Glühwein rundet die Erlebnisse des heutigen Tages ab.
Heute wandern wir über große Hochebenen in Richtung der Eisriesen der Cordillera Vilcanota. Lamas und Alpakas gehören zu unseren ständigen Begleitern. Nach einem anstrengenden Marsch erreichen wir am Nachmittag einen unvergesslichen Lagerplatz am Chulluñpiqoc-Cocha (4.560 m). Hier zeigt sich die Vilcanota von einer ihrer schönsten Seiten, und dies gleich doppelt, wenn sich die Eisgipfel im Wasser des Chulluñpiqoc-Sees spiegeln.
Nach dem Frühstück queren wir das Pacchanta-Tal und wandern Richtung Comercocha. Unterwegs kommen wir an zwei Hochgebirgsseen und unvergesslichen Aussichtspunkten vorbei. Türkisblau schimmern der Otorongo Cocha und der Ninaparaco Cocha in der Sonne und beheimaten viele einheimische Vogelarten. Es besteht heute die Möglichkeit einen Aussichtgipfel zu besteigen, der höher als der Mont Blanc ist, und an der 5000m Grenze "kratzt". Der Blick aus der Vogelperspektive auf die einzigartige Seenlandschaft ist wahrhaft atemberaubend. Bei Ankunft im Zelt-Camp (ca. 4.600 m) werden die Köche bereits ein andines Festmahl in dem selbst errichteten Steinofen für uns zubereitet haben.
In der Nähe unseres höchsten Passes (Acuycunca –Pass 4.775 m) steigt die Chance, Vicuñas, sehr scheue Verwandte der Lamas und Alpakas, zu beobachten. Der Aufstieg auf den Pass gestaltet sich gemächlich und wir kommen immer wieder vorbei an großen Steinhaufen. Diese, für die südlichen Anden klassischen Markierungen, gelten als Danksagungen an die Apus (Berggötter) für eine gelungene Überquerung. Der Abstieg in das Quimsa-Tal führt uns durch eine Gegend, die nur noch spärlich bewohnt ist, und doch gibt es noch vereinzelte Gehöfte (die Pallca-Gehöfte). Uns begegnen Bauern, die mit kleinen Lama-Karawanen unterwegs sind. Ein letzter Aufstieg führt uns durch das obere Quimsa-Tal zu unserem Zeltplatz (ca. 4.630 m) in spektakulärer Lage, oberhalb des Arma-Sees.
Die letzte Trekkingetappe führt uns in schroffe, karge Hochebenen, die an Mondlandschaften erinnern. Vereinzelt huschen Viscachas, eine Chinchilla-Art, zwischen den Felsbrocken umher. Weit unter uns schillert dann plötzlich der türkisfarbene Sigrenacocha-See. Die Ausmaße des Sigrenacocha sind beeindruckend, das türkisfarbene Wasser erinnert an einen riesigen Edelstein. Wir bleiben auf Höhe und wandern oberhalb des Sigrenacocha bis zu einem kleinen See, wo wir Mittag machen. Ein letzter Abstieg führt uns bis an die asphaltierte Transamazonica - Interoceanica und nach kurzer Fahrt erreichen wir auf 4.725 m den Pirhuayani-Pass. Nun geht es mit "Sieben-Meilen-Schritten" dem Amazonasregenwald entgegen. Innerhalb kürzester Zeit verlieren wir über 4.000 Meter an Höhe. Die karge Vegetation der Hoch-Anden weicht, wie im Zeitraffer, in Windeseile dem feuchten Bergurwald. Die landschaftlichen Veränderungen sind extrem, und die Temperaturen steigen beständig. Bei abwechslungsreichen Stopps stimmen wir uns auf diesen faszinierenden Lebensraum ein. In der Ortschaft Quincemil (650 m) beziehen wir unser Quartier in einer idyllisch gelegenen, vom Urwald umgebenen, rustikalen Lodge. Nun sind es Kolibris, Schmetterlinge und vereinzelt Affen, die an die Stelle der Lamas und Alpakas treten.
Der Amazonasregenwald ruft! Während der Fahrt nach Puerto Maldonado verlieren sich die Andenausläufer gänzlich, und das Gelände wird immer flacher. Puerto Maldonado ist eine typische, sehr lebendige Urwaldstadt, die zugleich als Umschlagplatz für Handelsgüter und landwirtschaftliche Produkte dient. Ab jetzt folgen wir dem Lauf des Tambopata-Flusses und fahren mit einem Motorboot zu einer komfortablen Eco-Lodge. Diese ist harmonisch in den Urwald eingebettet und wird nach ökologischen Gesichtspunkten geführt. Wir befinden uns im Tambopata-Candamo-Schutzgebiet, das für seinen Artenreichtum weltbekannt ist. Wir haben Zeit, um Vögel zu beobachten oder einfach in der Hängematte zu relaxen. Da der Urwald nie schläft, unternehmen wir vor dem Abendessen noch an eine Nachtwanderung.
Sehr abwechslungsreiche Aktivitäten im Regenwald bestimmen den heutigen Tag. Vormittags unternehmen wir eine Wanderung zum See Sachavacayoc. Dabei begeben wir uns auf die Spuren Alexander von Humboldts. Auf der Suche nach Affen, Papageien oder Blattschneideameisen führen uns geschulte lokale Guides auf Urwaldpfaden durch das grüne Dickicht. Per Kanu unternehmen wir eine Fahrt auf dem Urwaldsee, um die Flora und Fauna am Ufer zu entdecken. Nach einem Picknick treten wir den Rückmarsch an. Nach Anbruch der Dunkelheit suchen wir bei einer Bootsfahrt das Flussufer des Tambopata nach Kaimanen ab. Von unserem komfortablen Quartier aus können wir bis spät in die Nacht dem Konzert der Zikaden lauschen.
Lange vor Sonnenaufgang fahren wir mit dem Boot zu der berühmten "Collpa Chuncho". An dieser Papageien-Lecke, der größten im peruanischen Amazonasregenwald, versammeln sich fast täglich am frühen Morgen Hunderte von Aras und verschiedene andere Papageienarten, die wir vom gegenüberliegenden Flussufer aus sehr gut beobachten können. Die Papageien fressen an der Lecke Lehm, der sie mit wichtigen Mineralstoffen versorgt. Nach diesem einzigartigen Erlebnis frühstücken wir in Ruhe, bevor wir die Rückfahrt zur Lodge antreten. Das Mittagessen wartet auf uns in der Lodge, und der Nachmittag steht zur Erholung zur freien Verfügung.
Heute heißt es Abschied nehmen: Per Boot geht es zurück nach Puerto Maldonado. In ca. 2,5 Stunden fliegen wir aus dem Regenwald mit Zwischenlandung in Cusco nach Lima an die Ufer des Pazifiks und überqueren dabei erneut die Anden von Ost nach West. Ankunft in Lima und Transfer zu unserem Hotel im modernen Stadtteil Miraflores. Hier schlägt heute das kulturelle und wirtschaftliche Herz der Millionenmetropole.
Heute begeben wir uns bei unserer Stadtführung auf die Spuren des Konquistadoren Francisco Pizarro, der das koloniale Lima gründete und auch den Hauptplatz, die Plaza de Armas, persönlich absteckte. Wieder zurück in Miraflores, werfen wir von einem Aussichtspunkt oberhalb der Steilküste einen Blick auf die Ufer des Pazifiks. Anschließend besuchen wir das Archäologisch-Anthropologische-Museum im Stadtteil Pueblo Libre. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen. Wir nehmen Abschied von Peru und es folgt der internationale Rückflug.
Ankunft am Heimatflughafen.
Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Cusco bis Lima
Linienflug mit LATAM (Economy, Tarifklasse N) von Frankfurt nach Lima und zurück, nach Verfügbarkeit
Inlandsflug mit LATAM Airlines ab Lima nach Cusco
Inlandsflug mit LATAM Airlines von Puerto Maldonado nach Lima
Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 245 €)
Rail&Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
Übernachtung 4 x in Mittelklassehotels, 7 x in Lodges, 4 x im Zelt
16 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 8 x Abendessen
Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
Gepäcktransport
Koch- und Begleitmannschaft
Therm-a-Rest-Matte für die Zeltnächte
Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon, Überdrucksack (Certec Bag)
Reisekrankenschutz
Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 300,00 €)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Wichtiger Buchungshinweis zu Machu Picchu: Bitte beachten Sie, dass die Besucherzahl für Machu Picchu vom peruanischen Kulturinstitut beschränkt wird und der Erwerb der Eintrittskarten zudem personalisiert ist. Der Zutritt erfolgt ausschließlich über festgelegte Besuchsrouten; die Tickets sind routengebunden. Der Besuch von Machu Picchu ist aus diesem Grund nur im Rahmen der verfügbaren Eintrittskontingente möglich. Die ausgewählte Route richtet sich nach der Verfügbarkeit zum Buchungszeitpunkt der Permits. Wir raten Ihnen daher zu einer frühzeitigen Anmeldung, um mit größtmöglicher Sicherheit ein Permit für Machu Picchu zu bekommen. Bitte teilen Sie uns deshalb Ihre personenbezogenen Daten so früh wie möglich mit. Diese sind: Name, Geburtsdatum, Nationalität, Nummer des Reisepasses, mit dem auch die Einreise erfolgt, Ausstellungsdatum, Ausstellungsort und Gültigkeitsdauer.
Profil
Der Fokus dieser Reise liegt auf dem Trekking von der Cordillera Vilcanota zum Amazonas. Zu Fuß lernen wir die landschaftlichen Gegensätze, unterschiedlichen Klimazonen sowie die Vielfalt und Artenreichtum Südperus kennen.
Wanderanspruch
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Wanderungen bis zu 7 Std. Gehzeit in unterschiedlich beschaffenem Gelände. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Wir überqueren mehrere Pässe über 4.500 m. Auf dem Weg von den Anden zum Amazonas verlieren wir innerhalb kurzer Zeit über 4000 m an Höhe und erleben einen Klimawechsel hin zu immer wärmeren Temperaturen. Hitze und Luftfeuchtigkeit erhöhen die Anforderungen. Besonders nach Regen kann es schlammig und rutschig sein. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Hitze und Luftfeuchtigkeit erhöhen die Anforderungen. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Einzelne Wanderungen können während des Trekkings nicht ausgelassen werden.
Die im Programm angegebenen Höhenmeter gelten lediglich als grobe Richtlinie.
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt, aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juni, Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht dann am klarsten ist (tagsüber strahlend blauer Himmel) und am wenigsten bis gar nicht mit Niederschlag zu rechnen ist. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann es an sonnigen Tagen über 20 Grad warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland teilweise bis auf minus 15 Grad ab. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen. In den Monaten davor und danach sind die Temperaturen gemäßigter und es sind weniger Reisende unterwegs, was von Vorteil sein kann. Im April und Mai ist bereits Erntezeit, im Oktober beginnt schon der Frühling. Auch im Mai, September und Oktober/November herrscht im peruanischen Hochland noch Trockenzeit, d. h. es ist mit geringem Niederschlag zu rechnen.
Transport
Alle Transfers laut Programm werden in einem privaten Kleinbus durchgeführt.
Teamwork
Teamgeist, Flexibilität und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmende wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Unsere Zelte werden von der Begleitmannschaft auf- und abgebaut, ebenfalls wird für uns gekocht. Dennoch sollte eine aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten für alle Teilnehmenden selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.
Bei Interesse können wir Ihnen außerdem das Hypoxicum in München empfehlen. Das Institut für Höhentraining bietet neben einem Höhenverträglichkeitstest die Möglichkeit, sich mittels individueller Trainingspläne auf einen Aufenthalt in großer Höhe vorzubereiten.
Kontakt: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9, 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Während des Trekkings übernachten wir in geräumigen 1,93m hohen Zelten (bei Doppelbelegung) bzw. 1,45m hohen Zelten (bei Einzelbelegung). Therm-a-Rest Matten werden gestellt. Wer möchte, bekommt zusätzlich noch eine Wärmflasche. Optional können Sie für das Trekking Feldbetten anstelle der Übernachtung auf Therm-a-Rest Matten buchen. Bitte wählen Sie diese Option in der Buchungsstrecke aus. Des Weiteren werden in den Camps ein Essenszelt inkl. Heizung und ein Toilettenzelt aufgestellt. Bei den Hotels handelt es sich um gute Mittelklassehotels. Alle Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. Wir verbringen eine Nacht in einer rustikalen Lodge im tropischen Bergregenwald und drei weitere Nächte in einer komfortablen Regenwald-Eco-Lodge in Puerto Maldonado. Über den Betten in der Regenwald-Lodge hängen Moskitonetze. Der Einzelzimmerzuschlag versteht sich inkl. Einzelzeltzuschlag.
Bei dieser Reise sind Frühstück, sowie 10x Mittagessen und 8x Abendessen inkludiert. Während des Trekkings sieht die Verpflegung beispielsweiser folgendermaßen aus: Zum Frühstück gibt es z. B. Pfannkuchen oder Tortilla de papa. Als Mittagessen wird uns beispielsweise eine Hochland-Kartoffelsuppe, Guacamole und frischer Salat serviert. Bei Ankunft im Zeltlager bekommen wir Tee mit frischem Popcorn, Keksen, o. ä.. Das Abendessen besteht aus einer Vorspeise (z. B. Quinoa Suppe mit Gemüse), Hauptspeise (z. B. frittierte Forelle mit Yuka oder „Lomo Saltado“ (peruanisches Rindergeschnetzeltes mit Tomaten-Zwiebel-Sauce, Reis und Kartoffeln). Es gibt immer eine gleichwertige vegetarische Alternative) und Nachtisch (z. B. flambierte Bananen mit heißer Schokoladen Sauce). Zu allen Mahlzeiten gibt es ausreichend Heißgetränke (Tee, Kaffee, Kakao, Mate, etc.). Wasserflaschen können an jedem Camp neu aufgefüllt werden. Bitte trinken Sie Leitungswasser nur gefiltert oder abgekocht.
Falls Sie vegetarische/vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist.
Glutenfreies Essen ist in Peru, v. a. in Cusco, weit verbreitet. Auch während des Trekkings kann glutenfrei gekocht werden. Bei weiteren Lebensmittelunverträglichkeiten oder bei Allergien empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Für diese Reise empfehlen wir eine flexible Reisetasche oder einen Trekkingrucksack. Zusätzlich benötigen Sie für die Wanderungen einen Tagesrucksack. Da das Gepäck während des Trekkings von Tragtieren transportiert wird, darf dafür ein Gewicht von 15 kg nicht überschritten werden. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack. Zusätzlich empfehlen wir eine abschließbare Reisetasche, so können Sie alles, was Sie während des Trekkings oder des Urwald-Aufenthalts nicht benötigen, in der Zwischenzeit im Büro unserer Partner Agentur (Cusco) bzw. im Büro der Urwald-Lodge (Puerto Maldonado) deponieren (auf eigene Haftung).
Bitte geben Sie im Fall eines Gepäckverlustes bei Ankunft in Peru beim Ausfüllen der Verlustmeldung zusätzlich die Notfallnummer unserer peruanischen Partner an: +51 982442213
Unterlagen
BahnticketBargeld, Kreditkarte, EC KarteFlugübersicht mit BuchungsnummerHauser-ReiseunterlagenImpfpassReisepass (mit Kopie)
Bekleidung
BadebekleidungFingerhandschuhe (warm)FreizeithoseFleecehose oder TrainingshoseFunktionsunterwäsche (lang)Halstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz)HandtuchHose (lang)Jacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv)Kurzarmhemden / -blusenLangarmhemden / -blusenfür den Berg- und Regenwald die leichte Variante aus BaumwolleMütze (warm)Sandalen / Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)SchlafbekleidungShorts / Bermudas / kurze HoseSockenSonnenbrilleSportschuheTrekkinghosefür den Berg- und Regenwald die leichte Variante aus BaumwolleTrekkingschuhe Kategorie BTrekkingsockenT-ShirtsÜberhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)UnterwäscheWärmeschicht (leichte Daunenjacke / Primaloft)
Technische Ausrüstung
Regenhülle für RucksackStirnlampeTages- und Wanderrucksack 25 lTeleskop-Wanderstöcke
Sonstige Ausrüstung
Brotzeitboxum Einwegverpackung zu vermeidenElektrolytgetränkeErsatzbrille (in stoßfestem Etui)Fernglaswer möchteFotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.)Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)Höhenmesserwer möchteInsektenschutzmittel (für Haut und Bekleidung)KulturbeutelLippenbalsamMultifunktionsstecker (für landestypische Steckdosen)OropaxPacksack (wasserdicht, für Dokumente)Packsack (wasserdicht, zur Übersicht im Reisegepäck)Plastik- oder Nylonbeutel für SchmutzwäscheSchirm als Regen- bzw. SonnenschutzSchlafsack (bis -10° im Komfortbereich)für Juni empfehlen wir bis -15° KomfortbereichSchreibzeugSitzkissenSonnencremeSonnenschutz für den KopfTasche klein (zusätzlich um Gepäck zu deponieren)Taschenmesserbei Flügen immer ins HauptgepäckTaschentücher, FeuchttücherThermosflascheToilettenpapier (im Rucksack für unterwegs)Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1 l)
Notfallausrüstung
Hand-DesinfektionsmittelMedikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!)Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.)
Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Peru: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/peru-node/perusicherheit/211938#content_0
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Peru: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/peru-node/perusicherheit/211938#content_4
| Peru – Trekking durch die Anden zum Amazonas | |||||
| 18.04.2026 - 05.05.2026Samstag, 18. April 2026 - Dienstag, 5. Mai 2026 | 4985.00 EUR |
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| 18.04.2026 - 05.05.2026Samstag, 18. April 2026 - Dienstag, 5. Mai 2026 | 5535.00 EUR |
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| 18.04.2026 - 05.05.2026Samstag, 18. April 2026 - Dienstag, 5. Mai 2026 | 4985.00 EUR |
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| 06.06.2026 - 23.06.2026Samstag, 6. Juni 2026 - Dienstag, 23. Juni 2026 | 4985.00 EUR |
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| 06.06.2026 - 23.06.2026Samstag, 6. Juni 2026 - Dienstag, 23. Juni 2026 | 5535.00 EUR |
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| 06.06.2026 - 23.06.2026Samstag, 6. Juni 2026 - Dienstag, 23. Juni 2026 | 4985.00 EUR |
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| 29.08.2026 - 15.09.2026Samstag, 29. August 2026 - Dienstag, 15. September 2026 | 4985.00 EUR |
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| 29.08.2026 - 15.09.2026Samstag, 29. August 2026 - Dienstag, 15. September 2026 | 5535.00 EUR |
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| 29.08.2026 - 15.09.2026Samstag, 29. August 2026 - Dienstag, 15. September 2026 | 4985.00 EUR |
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| 03.10.2026 - 20.10.2026Samstag, 3. Oktober 2026 - Dienstag, 20. Oktober 2026 | 4985.00 EUR |
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| 03.10.2026 - 20.10.2026Samstag, 3. Oktober 2026 - Dienstag, 20. Oktober 2026 | 5535.00 EUR |
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| 03.10.2026 - 20.10.2026Samstag, 3. Oktober 2026 - Dienstag, 20. Oktober 2026 | 4985.00 EUR |
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