Reisenummer 76031
Trekkingreise zum Gletscherbecken des Snow Lake mit Überschreitung des Hispar LaMartin Conway, britischer Politiker und Bergsteiger, erkundete im Jahre 1892 als einer der ersten ausländischen Besucher den Snow Lake im Karakorum-Gebirge. Den Blick vom Hispar-Pass auf das riesige Gletscherbecken beschrieb er mit folgenden Worten: "Jenseits allen Vergleichs die schönste Aussicht auf Berge, die ich je gesehen habe, und ich glaube nicht, dass es auf der Welt eine schönere geben kann." Wir machen uns gemeinsam mit Michael Beek, Pakistan-Experte und Autor des Reiseführers "Pakistan", auf, den Snow Lake mit eigenen Augen zu sehen. Das Trekking beginnt in Askole, dem letzten Dorf im Braldu-Tal, und führt von dort direkt in die Gletscherzone. Entlang der mächtigen Eiskörper der beiden Gletscher Biafo und Hispar, die zusammen über 100 Kilometer Länge umfassen, bahnen wir uns abseits jeglicher Pfade den Weg über Geröll, Eis und Moränen. Dabei öffnet sich der Blick auf zahlreiche, spektakuläre Gipfel, wie die des Baintha Brakk (Ogre), des Latok und des Kanyut Sar. Unsere Lager schlagen wir auf Wiesen am Gletscherrand, zwischen Felsen oder auch direkt auf Eis und Schnee am Hispar-Pass auf. Mit etwas Glück erleben wir das besondere Schauspiel von zum Sonnenaufgang im Morgenlicht erglühenden Bergspitzen. Die raue Schönheit der Landschaft wird uns einiges abverlangen, aber sie sorgt genauso für unvergessliche Momente und Erinnerungen. 2006, 2012 und 2018 durchquerte Michael Beek das Karakorum-Gebirge von Nord nach Süd. Kaum jemand kennt den Karakorum so gut wie er. Der Snow Lake im Herzen des Gebirges war dabei der absolute Höhepunkt. Uns erwartet eine Trekkingtour mit Pioniercharakter in eine der fantastischsten Hochgebirgslandschaften unserer Erde, in die nur sehr wenige Menschen vor uns gelangt sind.
Linienflug nach Islamabad mit Ankunft am nächsten Tag.
Am frühen Morgen landen wir in Islamabad. Wir werden in der Ankunftshalle von unserer Reiseleitung erwartet. Per Inlandsflug geht es in den Norden Pakistans nach Skardu (2.300 m). Nach dem Transfer zum Hotel, steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung. Es empfiehlt sich dem Basar im Ort einen Besuch abzustatten. Sollte der Inlandsflug aufgrund von schlechtem Wetter aniert werden, erfolgt ein Transfer von Islamabad per Kleinbus über die Ortschaft Naran, in der wir eine Mittagspause einlegen, nach Chilas (Fahrzeit ca. 8-9 Std., 380 km). Dort übernachten wir im Shangrila Hotel. Auf dieser Route überqueren wir den Babusar-Pass (4.173 m), von dem aus bei guter Sicht der Nanga Parbat (8.125 m) zu sehen ist, und folgen von dort dem Fluss Thak in Richtung Norden zum Tal des Indus. Bei Chilas treffen wir auf den Karakorum Highway. Sollte diese Route aufgrund von Straßenarbeiten oder sonstigen Sperrungen nicht möglich sein, wählen wir den Weg über den Karakorum Highway und die Chattar-Hochebene nach Kohistan (ca. 9-10 Stunden, 460 km). Stromaufwärts folgen wir der wüstenartigen Indus-Schlucht über Besham bis nach Chilas. Bei guter Sicht ist etwa 12 km vor dem Talort auch hier die Westwand des 8.125 m hohen Nanga Parbat zu sehen.
Der heutige Tag steht für letzte Vorbereitungen für das Trekkings zur Verfügung. Sind diese erledigt, können wir einen Ausflug zum Kharpocho Fort, einer Festungsruine mit tollem Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge, unternehmen. Ist gestern ein Fahrzeugtransfer nach Chilas erfolgt, geht es heute per Busfahrt weiter über den Karakorum Highway nach Skardu (Fahrzeit ca. 8 Std., 270 km). Die 1978 eingeweihte Straße folgt größtenteils dem Lauf der historischen Seidenstraße durch den Karakorum auf den Khunjerab-Pass und durch den Pamir hinab an den Westrand der Taklamakan-Wüste bis Kashgar. Nachdem wir den Indus über die Raikhot-Brücke (1.200 m) überquert haben, sehen wir bei Talichi den Nanga Parbat von seiner Nordseite, der Diamir-Flanke. Beim sog. "Pamir-Knoten" verlassen wir den Highway und folgen der 170 km langen Straße entlang dem Indus nach Osten.
Per Jeep fahren wir das Shigar-Tal hinauf. Vor Dassu biegen wir ins Braldu-Tal ab. Am Ortsrand von Askole (3.050 m) verbringen wir am Ausgangspunkt des Trekkings unsere erste Nacht in Zelten.
Unser Trekking beginnt auf der Route, die auch zum K2-Basislager führt. Von Askole geht es zusammen mit unseren Trägern am Braldu-Fluß entlang, bevor wir nach Nordwesten zum Biafo-Gletscher abbiegen. Der Weg steigt über eine Schulter an, um die linke Moräne zu erreichen, und führt dann hinunter zum Gletscher und zu dessen linken Ufer, wo wir hinter einer Seitenmoräne das grasbewachsene Camp Namla in einer Höhe von ca. 3.650 m erreichen.
Weiter geht es über den Gletscher und loses Gestein oder blankes Eis hinauf. In der Gletschermitte gestaltet sich das Vorankommen auf einer breiten Eisstraße recht einfach. Unterwegs sehen wir auch schon die mächtigen Gipfel der Latok-Gruppe, deren höchste Spitze 7.145 m misst. Nach Querung zum rechten Gletscherrand, schlagen wir unserer Lager auf ca. 3.980 m wieder auf einer Grasfläche auf.
Der Tag dient zum Akklimatisieren. Das bedeutet Ausruhen, lesen, die nähere Umgebung erkunden. Wir sind umgeben von gewaltigen Berggipfeln, die alle zwischen 6.000 und 7.000 m hoch sind.
Wir verabschieden uns von der grünen Oase Baintha. Ab jetzt werden wir uns für die nächsten Tage nur noch umringt von Eis und Fels bewegen. Nachdem wir den Weg zurück auf den Gletscher gemeistert haben, gestaltet sich das Gehen auf dem Gletscher wieder recht komfortabel. Wir müssen allerdings auf Spalten achten und gehen daher je nach herrschenden Bedingungen meist in Seilschaft. Unterwegs bietet sich uns in einem Seitental ein toller Blick auf den Baintha Brakk (Ogre) mit seinen 7.813 m Höhe und die Latok-Gruppe. Auf ca. 4.580 m erreichen wir schließlich unseren Lagerplatz.
Heute erreichen wir den Snow Lake, ein riesiges Gletscherbecken, umrahmt von Siebentausendern und etwa 16 km breit. Seinen Namen erhielt der Snow Lake von Martin Conway, einem britischen Politiker und Bergsteiger, im Jahre 1892. Er beschrieb das Gebiet erstmals in seinem Buch "Climbing and Exploration in the Karakoram-Himalayas". Mit etwas Glück ist der Schnee heute so gepresst, dass wir nur wenig einsinken. Ist davon auszugehen, dass er zu schnell weich wird, müssen wir sehr früh am Morgen aufbrechen. Unser heutiges Lager liegt am Fuße des Hispar-Pass am Rande des gigantischen Gletscherbeckens in einer Höhe von ca. 4.800 m.
Der Aufstieg zum Pass steht an. Vom Snow Lake geht es mäßig steil hinauf zum Hispar La (5.150 m). Der Pass markiert den Übergang vom Biafo- zum Hispar-Gletscher, zwei der gewaltigsten Eisströme im Karakorum. Die Aussicht von der Passhöhe – etwas unterhalb werden wir Zelten - ist ein Höhepunkt des Trekkings.
Früh geht es auf der rechten Seitenmoräne entlang zum Khani-Basa-Gletscher, nach dessen Querung wir schließlich das grüne Lager Khani Basa (4.500 m) auf der gegenüberliegenden Gletschermoräne erreichen. Vom Camp sieht man den eindrucksvollen Kanjut Sar (7.760 m.), der hoch über dem Khani-Basa-Gletscher thront.
Ein anstrengender Tag steht uns bevor. Wir queren den Khani-Basa-Gletscher und bewegen uns zwischen Eiswänden talwärts. Über eine Reihe von Moränenkämmen, loses Geröll und Gletscherbäche erreichen wir das Camp Yutmaru (4.300 m). Bei guter Sicht können wir erneut den Gipfel des Kanjut Sar bestaunen. Gegenüber des Hispar-Gletschers sehen wir die gewaltigen Abstürze der Balchish Range.
Heute bahnen wir uns den Weg über den Yutmaru-Gletscher. Spektakuläre Ausblicke gibt es immer wieder zurück auf den Hispar-Pass und, wenn das Wetter mitspielt, erblicken wir auch den Kunyang Chish, mit 7.852 m einer der höchsten Karakorum-Gipfel. Am Nachmittag erreichen wir das auf einer Wiese gelegene Camp Bhitanmal.
Noch einmal heißt es einen Gletscher queren, diesmal den Khunyang-Gletscher. Der Weg verläuft steil an der Seitenmoräne entlang. Wir gelangen schließlich zu den Hochweiden von Faling Chhish, wo die Bauern der Ortschaft Hispar im Sommer ihre Viehherden weiden lassen.
Unser Weg führt weiter das Tal hinunter. Im Süden sieht man nun die Gletscher- und Felsabbrüche des Spantik, ein sehr schöner und oft bestiegener Siebentausender. Wir überqueren eine Brücke über den Fluss Hispar, und erreichen schließlich das gleichnamige Dorf auf ca. 3.400 m, wo wir zum letzten Mal unsere Zelte aufbauen.
Je nach Straßenzustand starten wir den Transfer nach Karimabad (2.450 m) direkt vom Dorf Hispar aus oder müssen den Fahrzeugen etwas entgegen laufen. Im Hunzatal angekommen, haben hier Zeit uns auszuruhen. Wer möchte, kann auf eigene Faust die Festungen von Baltit und Altit – beides ehemalige Residenzen der Hunza-Könige – besichtigen oder dem Basar in Karimabad einen Besuch abstatten.
Nach dem Frühstück beginnt unsere Rückfahrt nach Süden. Unser heutiges Etappenziel ist Chilas im Industal.
Wir fahren bevorzugt über den Babusar-Pass nach Naran und von dort durch das Kaghan-Tal nach Islamabad zurück. Sollte diese Route nicht möglich sein, geht es alternativ über den Karakorum Highway und die Ortschaft Besham zurück. Am späten Nachmittag treffen wir in Islamabad ein und können uns in unserem Hotel ausruhen.
Der heutige Tag steht für Besichtigungen in Islamabad zur Verfügung. Es empfiehlt sich ein Besuch der Faisal-Moschee und des Rajah-Basars in Rawalpindi.
Der Tag steht zur freien Verfügung. Wir checken am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben zwei Tageszimmer zur Nutzung. Unser Gepäck lassen wir dort verstaut und essen gemeinsam in Islamabad zu Abend. Gegen 0:30 Uhr fahren wir zum Flughafen.
Nachts werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug an.
Deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Islamabad und zurück, nach Verfügbarkeit
Inlandsflug mit Pakistan International von Islamabad nach Skardu
Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 190 €)
Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
Übernachtung 7 x in Hotels, 12 x im Zelt
19 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 16 x Abendessen
Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
Gepäcktransport
Koch- und Begleitmannschaft
Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon
Reisekrankenschutz
Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 120 €)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
ProfilBei dieser Reise handelt es sich um ein anspruchsvolles Hochgebirgs- und Zelttrekking mit Pioniercharakter. Sie führt abseits von jeglichen Touristenpfaden durch eine der abgelegensten und wildesten Bergregionen der Welt, die nur zu Fuß erreichbar ist. Während des Trekkings bewegen wir uns fast die gesamte Zeit auf und neben den Eisströmen der Gletscher Biafo und Hispar und müssen größtenteils den Weg selbst erkunden. Das gigantische Gletscherbecken des Snow Lake und die Passüberschreitung des Hispar La stellen die Höhepunkte auf der Route dar.
WanderanspruchVoraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 8 Std. Gehzeit in unwegsamem Gelände, bestehend aus Geröllhalden, Felsen, Eis und unter Umständen, gerade mit voranschreitender Tageszeit, weichem Schnee. Absolute Trittsicherheit wird vorausgesetzt. Für das Trekking bestehen keine besonderen technischen Anforderungen, das Gletscherbecken des Snow Lake und der Hispar La werden aber sicherheitshalber in Seilschaft von mindestens 10 Personen überschritten. Die benötigte technische Ausrüstung ist mitzubringen und muss selbst getragen werden. Sollte die Überschreitung des Hispar La z. B. aufgrund von ungünstigen Witterungsbedingungen nicht möglich sein, muss über den bereits bekannten Weg nach Askole zurückgekehrt werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen, aufgrund von Gletscherbewegung veränderter Wegführung und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekkingetappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Extrem hohe Temperaturen bis etwa auf 4000 m Höhe können für zusätzliche Belastung sorgen. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede gelten nur als grobe Richtlinie und können je nach gewählter Route signifikant abweichen. Auf Kilometerangaben wurde bei den Trekkingetappen verzichtet, da die Route fast ausschließlich über Gletscher führt. Diese Eisflächen unterliegen jährlichen, teils erheblichen Veränderungen, was die Wegführung und tatsächliche Distanz der Route saisonal stark beeinflusst.
KlimaErhöhte Anforderungen stellen bei dieser Reise die verschiedenen klimatischen Verhältnisse dar. Sie reichen vom feucht-heißen Klima der Niederungen bis zum angenehm temperierten Klima Nordpakistans, das in höheren Lagen allerdings nachts stark abkühlt (Minusgrade!). Im Norden Pakistans herrscht rein kontinentales Klima (trockene Sommer und kalte Winter). Oft ist in der Sonne die Strahlungswärme infolge der klaren Höhenluft so stark, dass man schnell überhitzt und einen Schritt weiter im Schatten bereits friert.
TransportAuf dem Karakorum Highway sind wir auf dem Hinweg, falls der Inlandsflug nach Skardu wetterbedingt nicht möglich ist, sowie auf dem Rückweg in einem Kleinbus unterwegs. Auf dem Weg zum und vom Trekking fahren wir in Geländewagen. Die Straßen und Pisten sind je nach Wetterlage in sehr schlechtem Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden, bei Bandscheibenproblemen raten wir von dieser Reise ab. Aufgrund von Erdrutschen kann es auf den Überlandfahrten zu Umleitungen oder Sperrungen und entsprechenden Verzögerungen kommen. Bei den im Programm angegebenen Fahrzeiten handelt es sich daher um ungefähre Angaben. Wird das Vorankommen per Geländewagen auf der Fahrt von Skardu nach Askole unmöglich, muss schon früher mit dem Trekking begonnen werden.
TeamworkTeamgeist, Flexibilität und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.
Wichtige HinweiseBitte nutzen Sie bereits direkt nach Ankunft am Flughafen Islamabad im Ankunftsbereich die Möglichkeiten zum Geldwechsel bzw. zur Barabhebung. Der Bargeldbezug ist in abgelegenen Regionen des Landes nur sehr eingeschränkt möglich. Denken Sie an ausreichend Bargeld für weitere Mahlzeiten und Getränke sowie Trinkgeld.
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.
Bei Interesse können wir Ihnen außerdem das Hypoxicum in München empfehlen. Das Institut für Höhentraining bietet neben einem Höhenverträglichkeitstest die Möglichkeit, sich mittels individueller Trainingspläne auf einen Aufenthalt in großer Höhe vorzubereiten.
Kontakt: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9, 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Wir übernachten in den Städten Islamabad und Skardu sowie in der kleinen Ortschaft Chilas in landestypischen Hotels. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in 2-Personen-Zelten untergebracht. Küchen-, Mess- und Toilettenzelt stehen zur Verfügung. Die Zeltcamps befinden sich entweder auf Grasflächen oder felsigem Untergrund. Am Hispar La wird ein Zeltlager direkt im Eis und Schnee errichtet. Am vorletzten Reisetag checken wir am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben bis zur Abfahrt zum Flughafen zwei Tageszimmer zur Nutzung. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst alle Nächte und beinhaltet damit auch das Einzelzelt.
Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 17 Mittagessen und 16 Abendessen inkludiert. In den Ortschaften essen wir im Hotel oder kehren in einem landestypischen Restaurant ein. Während des Trekkings werden die Mahlzeiten durch den Koch aus unserer Begleitmannschaft im Camp zubereitet. Zum Mittag wird meist eine frische Suppe mit Fladenbrot, Fisch und Trockenobst gereicht. Zu allen Mahlzeiten gibt es grünen und schwarzen Tee sowie abgekochtes Wasser, dass aus Gletscherquellen entnommen wird. Da unterwegs keine Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) eingekauft werden können, muss für die Dauer des Trekkings die gesamte Verpflegung mitgenommen werden. Mahlzeiten gestalten sich recht einseitig, aber die Begleitmannschaft versucht so gut es geht für Abwechslung zu sorgen. In Pakistan besteht außerdem striktes Alkoholverbot.
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Unterlagen
Bargeld Flugübersicht mit Buchungsnummer Hauser-Reiseunterlagen Kreditkarte Reisepass (mit Kopie)
Bekleidung
Fingerhandschuhe (warm) Freizeithose Funktionsunterwäsche (kurz) Funktionsunterwäsche (lang) GamaschenoptionalGletscherbrille (Gläser mit Schutzfaktor 3 bzw. 4) Halstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz) Handtuch Hochgebirgsschuh Kategorie C (bedingt steigeisenfest) Jacke (warm, Daune oder Kunstfaser) Jacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv) Kurzarmhemden / -blusen Langarmhemden / -blusen Mütze (warm) Pullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell) Schlafbekleidung Schuhe (leicht, bequem)für Besichtigungen und AusflügeSonnenhut / Kappe Trekkinghose Trekkingsocken T-Shirts Überhandschuhe (wind- und wasserfest, z. B. Gore-Tex) Überhose (wind-/wasserdicht, atmungsaktiv)
Technische Ausrüstung
Grödeln Hüftgurt Kurzprusik 6 mm / 1 m lang Reepschnur 6 mm / 3 m lang Regenhülle für Rucksack Schraubkarabiner (3 Stück) Stirnlampe Tages- und Wanderrucksack 30 l Teleskop-Wanderstöcke
Sonstige Ausrüstung
Elektrolytgetränke Ersatzbrille (in stoßfestem Etui) FernglasoptionalFotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.) Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)Regen-/Schmutzhülle für außen oder innen im Gepäckstück empfehlenswertHöhenmesseroptionalInsektenschutzmittel (für Haut und Bekleidung) Isolierschlafmatte Kulturbeutel Lippenbalsam Oropax Packsack (wasserdicht, für Dokumente) Plastik- oder Nylonbeutel für Schmutzwäsche Schlafsack (bis -15° im Komfortbereich) Sonnencreme Tasche klein (zusätzlich, um Gepäck zu deponieren)zum Schutz vor Schmutz und Gerüchen empfiehlt es sich die Tasche zusätzlich in eine Plastiktüte o. ä. zu verpackenTaschenmesser Taschentücher, Feuchttücher Thermosflasche Toilettenpapier (im Rucksack für unterwegs) Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1 l) Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel)
Notfallausrüstung
Biwaksack (leicht) Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion) Hand-Desinfektionsmittel Medikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!) Mund-Nasen-Schutz Reiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.) Wasserentkeimungsmittel (z. B. Micropur forte, mögl. Tablettenform)
Wir empfehlen eine stabile Reisetasche oder einen Seesack aus flexiblem Material für diese Reise, ein Koffer ist nicht geeignet. Das Gepäckstück, möglichst wasserdicht verpackt, darf maximal 15 kg wiegen, da es während des Trekkings von Trägern transportiert wird. Sie selbst tragen Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten sowie der persönlichen, technischen Ausrüstung.
Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter „Pakistan: Reise- und Sicherheitshinweise“ ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/pakistansicherheit-204974
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter „Pakistan: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit“ ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/pakistansicherheit-204974#content_5
| Pakistan – Snow Lake Trek mit Michael Beek | |||||
| 11.07.2026 - 31.07.2026Samstag, 11. Juli 2026 - Freitag, 31. Juli 2026 | 5890.00 EUR |
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| 11.07.2026 - 31.07.2026Samstag, 11. Juli 2026 - Freitag, 31. Juli 2026 | 6345.00 EUR |
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| 11.07.2026 - 31.07.2026Samstag, 11. Juli 2026 - Freitag, 31. Juli 2026 | 5890.00 EUR |
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