In 17 Tagen zu den Höhepunkten Tibets: nach Lhasa, über Hochgebirgspässe nach Gyantse und immer weiter, bis der Mt. Everest in Sichtweite kommt
Reisenummer 75320
Auf dem Dach der Welt zu balancieren ist ein Abenteuer: von herausfordernd scharfer Sichuan-Küche über schneidende Höhenluft zu mystischer Bergeinsamkeit und spektakulären Naturerlebnissen. Wir entdecken Klöster und Paläste, Buddhismus und Spiritualität, atemberaubende Pässe und die Mutter des Universums – den Mt. Everest. Das Abenteuerlichste aber ist, eine neue Weltsicht zu gewinnen. Merke: Nicht nach dem Uhrzeiger leben. Aber im Uhrzeigersinn, im Fluss der Zeit.
Nachmittags Flug von Frankfurt nach Chengdu (Flugdauer ca. 9,5 Std.).
Morgens Ankunft in Chengdu. Marco Polo Scout Jinjin erwartet uns. Ihr Mittel gegen Jetlag ist bärenstark: ein Besuch bei den knuffigen Pandas in Sichuans artgerechtem Aufzucht- und Forschungszentrum. Nach dem Check-in im Hotel ein erster Check in Chengdu? Jinjin hat Tipps für eine Entdeckungstour rund um den Tianfu-Platz. Am Abend treffen wir uns alle wieder. So süß die erste Begegnung des Tages war, so scharf ist die letzte: Chili, Pfeffer, Sichuanpfeffer – ein heißer Mix beim Abendessen, der unser Team zusammenschweißt.
Kurzer morgendlicher Flug ins osttibetische Nyingchi: Um uns nur ein paar verschneite Siebentausender, wir bleiben auf 3000 m – soft and smooth zum Eingewöhnen. Zur kulturellen Akklimatisierung führt uns unser neuer Scout Kunzang ins religiöse Tibet ein. Wir besuchen die Klöster Lamaling und Buchu Lhakhang – roter Faden unserer Reise: die Gewänder der Mönche des Gelbmützenordens. Nachmittags zum heiligen Berg Bön Ri, wo Tibets Ur-Religion wurzelt. Ob sie in den Buddhismus eingeflossen ist wie der Nyang-Chu in den Brahmaputra ? Das Naturschauspiel, mit dem sich diese beiden Flüsse vereinigen, fasziniert uns jedenfalls!
Per Bus rollen wir durchs Kongpo-Tal und schrauben uns höher. Auf den Weiden zottelige Yaks – echte Allrounder. Die Urviecher liefern Milch, Fleisch, Leder, Wolle, Brennstoff. Unser Tagesziel: der türkisblaue heilige See Draksum-Tso (3538 m) mit dem Inseltempel Tsodzong.
Kulissenwechsel! Auf gut ausgebauter Straße rauschen wir Richtung Hauptstadt. Am Mila-Pass knacken wir die Fünftausendermarke. Oben schnuppern wir Höhenluft und knipsen die Gebetsfahnen, die im unerbittlichen Wind knattern. Nach kargen Landstrichen dann schließlich die tibetische Kapitale - überragt vom Potala, einst Winterpalast des Dalai Lama. Nachmittags erste Orientierungsrunde mit Scout Kunzang, der uns beim Kultgetränk im Teehaus mit Tipps fürs Abendessen versorgt. Tibetisch für Anfänger: Thukpa, die Pilgervariante einer Nudelsuppe.
Auf dem Pilgerweg Barkhor fädeln wir uns in den Zug der Gläubigen ein und umrunden im Uhrzeigersinn (!) den Jokhang-Tempel. Unser Weg ist das Ziel: gelebte Rituale, rote Mönchsgewänder, Devotionalienstände am Straßenrand. Tages-Highlight der Potala-Palast - großartig! Wer mag, lässt die Impressionen anschließend einfach nachwirken. Oder zieht solo durch die Altstadtgassen. Wie wär's zum Tagesausklang mit einem Lhasa Beer in einer der wenigen Traveller-Locations? Gut, dass in Lhasa früh die Lichter ausgehen: Wir haben genug erlebt, um eine lange Nacht darüber zu schlafen.
Keine sieben Jahre, aber der siebte Tag in Tibet bringt uns den Dalai Lama nah: mit Ramoche-Tempel und Sommerpalast Norbulingka. Wer mag, mischt sich unter die Einheimischen im Park, denn der Nachmittag ist frei! Neugierige begleiten den Scout zum Sera-Kloster. Wir verfolgen die Debattierkunst der Mönche unter freiem Himmel und umrunden das Kloster – natürlich wieder im Uhrzeigersinn. Zum Abendessen sind alle wieder vereint – am tibetischen Familientisch: Zur kulinarischen Völkerverständigung gibt's Maultaschen, hier Momos genannt. Und die falten wir mit unseren Gastgebern gemeinsam. Lustig und lecker!
Bye, Lhasa, auf bald! Duffelbag packen, im Shop mit Snacks eindecken und schon startet unser Roadmovie, eine Serie echter Höhepunkte: der Pass Kampa-La (4794 m), der türkis schimmernde See Yamdrok-Tso, ein schneebedeckter Karo-La auf 5039 m Höhe. Dann wieder abwärts nach Gyantse (3980 m), wo wir uns für zwei Nächte einnisten.
Brauen beim Bauern Nachmittags tragen wir gerne zum interkulturellen Austausch bei: Chang Beer – klingt wie Schankbier. Hier haben aber weder Hopfen noch Malz etwas verloren! Wir packen kräftig mit an beim Brauen, dann folgt - natürlich – das Tasting. Auftakt: ein Nonnenkloster und die Klosteranlage Palkhor Chöde. Stockwerk um Stockwerk geht’s um ihren Stupa – die Laufrichtung haben wir schon im Blut. In der Altstadt: Tempel, Kühe und Yakfladen, die als Brennstoff getrocknet werden. Dann lernen wir die Sennah-Schleife kennen – nein, kein weiterer Hochgebirgspass, sondern eine besondere Technik des Teppichknüpfens. Am Nachmittag widmen wir uns der Braukunst der tibetischen Bauern und genießen anschließend das Abendessen im Himalaya-Style.
Frühaufsteher aufgepasst: Wer sich fit und frisch fühlt, kraxelt mit Scout Kunzang zur Bergfestung Dzong hinauf - was für ein Panorama im Morgenlicht, wenn dazu noch die Geräusche der Stadt hinaufschallen! Weiter geht's für alle im Bus: Unterwegs Besuch einer Gerstenmühle, in der Tsampa, der Grundstoff für Tibets Kraftnahrung, entsteht. Der Landstraße folgen wir durchs Hochtal des Flusses Nyang-Chu und stoppen beim Kloster Shalu, einst Ausbildungszentrum für Tranceläufer. Aufgepasst, wenn Kunzang von deren legendärer Ausdauer berichtet! Nachahmungswillige? Nein danke, wir nehmen doch lieber den Bus zum Berg der Berge und erreichen schließlich das Provinzstädtchen Lhatse.
Zeitig raus für den Peak und Schritt für Schritt zum höchsten Punkt unserer Reise, dem Pass Gyatso-La (5248 m). Lässt sich der Mt. Everest blicken? Fast genauso gespannt halten wir nach Nomaden Ausschau – und sie vielleicht nach uns! Ob in einem Nomadenzelt ein Yakbuttertee auf uns wartet? Weiter über den Friendship Highway nach Shelkar, unserer Basis auf 4310 m für zwei Nächte.
Der geografische Höhepunkt unserer Reise hat einen Namen: Mt. Everest. Bergsteigerstau, Müllberg – beschämende Themen. Wir schonen die Natur und uns auch: Uns bringt nämlich der Bus hinauf zum Kloster Rongbuk (4980 m), wo wir auf den perfekten Ausblick hoffen. So oder so: Dieser Ort ist ein ganz besonderer, wie wir beim Mittagessen im Kloster-Gästehaus merken. Rückkehr nach Shelkar.
Abschied von unserer Himalayabasis. Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Kloster Phuntsoling inmitten schroffer Bergwelt. Dann eine letzte stille Teepause am Ufer des Brahmaputra. Denn Shigatse, die zweitgrößte Stadt Tibets, ist eine andere Welt. Geschäftig – und überraschend modern, nachdem China die wirtschaftliche, touristische und industrielle Entwicklung Tibets entschlossen vorantreibt.
Wir frühstücken mitten unter Tibetern - frisches Balep, tibetisches Brot, und herzhafte Beilagen. Anschließend zum Highlight von Shigatse, dem Kloster Tashilunpo: Hier residiert regelmäßig der Panchen Lama, hoher Würdenträger des tibetischen Buddhismus und im Gegensatz zum Dalai Lama nicht im Exil. Auf unserer Rückreise nach Lhasa kommen wir dem Himmel nah: Mit der höchstgelegenen Eisenbahnstrecke der Welt erschließt sich China die Region. Und wir rauschen per Zug in die Hauptstadt. Feines Finale: komfortables Hotel, schickes Abschiedsessen.
Ein letzter Streifzug durch die Gassen? Ein Abschiedstee? Gar ein Käsekuchen im Summit Café? Oder last call for action with Kunzang - ihm nach zu den spektakulär gelegenen Meditationshöhlen von Drak Yerpa (39 €). Kleiner Trip auf dem Trail zum Felsenkloster inklusive.
Abschiedsrunde durch die Gassen von Lhasa? Nachmittags ruft der 60 km entfernte Flughafen. Abends zweistündiger Flug nach Chengdu und nach Mitternacht Weiterflug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 11 Std.).
Landung am Morgen.
Nicht enthaltene Extras: Weitere Eintritte und zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
Reisepapiere und Impfungen
Reisepass erforderlich. Deutsche Staatsbürger, Österreicher und Schweizer sind zunächst bis zum 31.12.2025 bei Aufenthalten von bis zu 30 Tagen von der Visapflicht befreit. Staatsbürger anderer Nationen benötigen ggf. ein kostenpflichtiges Visum, das du bei der für dich zuständigen Botschaft der Volksrepublik China beantragen musst. Die Einreisegenehmigung für Tibet beantragt Marco Polo für alle Gäste.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "China: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/china-node/chinasicherheit/200466
Unter dem Link www.diplo.de/gesuenderreisen kannst du die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes abrufen. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an einen Reisemediziner in deiner Nähe.
Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherigeeingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "China: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/china-node/chinasicherheit/200466#content_5
Seit Juli 2025 empfiehlt in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung gegen Chikungunya als Reiseimpfung für bestimmte Personengruppen: „Die Impfung wird Reisenden ab 12 Jahren empfohlen, die in Gebiete mit aktuellem Chikungunya-Ausbruch reisen. Die Impfung ist außerdem bei geplanten längeren Aufenthalten (länger als 4 Wochen) oder wiederholten Kurzzeitreisen in Endemiegebiete empfohlen, sofern zusätzlich ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe besteht – etwa bei Personen ab 60 Jahren oder bei schweren internistischen Grunderkrankungen.“ Quelle: Robert Koch Institut (RKI).
| China – Tibet – Traumziel Dach der Welt | |||||
| 17.05.2026 - 02.06.2026Sonntag, 17. Mai 2026 - Dienstag, 2. Juni 2026 | 3599.00 EUR |
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| 17.05.2026 - 02.06.2026Sonntag, 17. Mai 2026 - Dienstag, 2. Juni 2026 | 4189.00 EUR |
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| 17.05.2026 - 02.06.2026Sonntag, 17. Mai 2026 - Dienstag, 2. Juni 2026 | 3599.00 EUR |
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| 24.05.2026 - 09.06.2026Sonntag, 24. Mai 2026 - Dienstag, 9. Juni 2026 | 3799.00 EUR |
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| 24.05.2026 - 09.06.2026Sonntag, 24. Mai 2026 - Dienstag, 9. Juni 2026 | 4389.00 EUR |
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| 13.09.2026 - 29.09.2026Sonntag, 13. September 2026 - Dienstag, 29. September 2026 | 3949.00 EUR |
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| 13.09.2026 - 29.09.2026Sonntag, 13. September 2026 - Dienstag, 29. September 2026 | 4539.00 EUR |
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| 13.09.2026 - 29.09.2026Sonntag, 13. September 2026 - Dienstag, 29. September 2026 | 3949.00 EUR |
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| 11.10.2026 - 27.10.2026Sonntag, 11. Oktober 2026 - Dienstag, 27. Oktober 2026 | 3949.00 EUR |
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| 11.10.2026 - 27.10.2026Sonntag, 11. Oktober 2026 - Dienstag, 27. Oktober 2026 | 4539.00 EUR |
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| 11.10.2026 - 27.10.2026Sonntag, 11. Oktober 2026 - Dienstag, 27. Oktober 2026 | 3949.00 EUR |
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| 23.05.2027 - 08.06.2027Sonntag, 23. Mai 2027 - Dienstag, 8. Juni 2027 |
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| 23.05.2027 - 08.06.2027Sonntag, 23. Mai 2027 - Dienstag, 8. Juni 2027 |
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| 29.08.2027 - 14.09.2027Sonntag, 29. August 2027 - Dienstag, 14. September 2027 |
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| 29.08.2027 - 14.09.2027Sonntag, 29. August 2027 - Dienstag, 14. September 2027 |
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| 12.09.2027 - 28.09.2027Sonntag, 12. September 2027 - Dienstag, 28. September 2027 |
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| 12.09.2027 - 28.09.2027Sonntag, 12. September 2027 - Dienstag, 28. September 2027 |
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| 17.10.2027 - 02.11.2027Sonntag, 17. Oktober 2027 - Dienstag, 2. November 2027 |
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| 17.10.2027 - 02.11.2027Sonntag, 17. Oktober 2027 - Dienstag, 2. November 2027 |
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